Sek statt Primar: Schulhaus Ruopigen soll umgebaut werden
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Die Schulhausanlage Ruopigen auf Google Maps. (Bild: Screenshot)

Weil der Luzerner Stadtteil Littau wächst Sek statt Primar: Schulhaus Ruopigen soll umgebaut werden

2 min Lesezeit 1 Kommentar 07.01.2020, 14:14 Uhr

Der Stadtrat beantragt beim Parlament einen Kredit von 6,71 Millionen Franken. Er will damit der Nachrage für mehr Schulraum in Littau nachkommen und den Schulraum erweitern.

Das Primarschulhaus Ruopigen im Luzerner Stadtteil soll zu einem Sekundarschulhaus umfunktioniert werden. Dies soll unter anderem durch Raumrochaden erreicht werden, wie die Baudirektion der Stadt Luzern am Dienstag mitteilt. Da zudem der Pavillon 99 das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, soll dieser durch zwei Holzmodulbauten ersetzt werden.

Für die Umsetzung beantragt der Stadtrat beim Parlament einen Sonderkredit und einen Zusatzkredit von insgesamt 6,71 Millionen Franken.

Es entstehen 900 zusätzliche Wohnungen in Littau

Den Entscheid, das Primarschulhaus Ruopigen in ein Sekundarschulhaus umzufunktionieren, traf der Stadtrat schon 2015. So soll der langfristige Schulraumbedarf in Littau und Reussbühl gedeckt werden. In Reussbühl West und Ost sollen in den kommenden Jahren bis zu 900 zusätzliche Wohnungen entstehen. Deshalb werden sich auch die Schülerzahlen erhöhen. 

Vorgesehen ist, dass die Primarschülerinnen und Primarschüler des Schulhauses Ruopigen im Sommer 2020 ins neue Schulhaus Staffeln umziehen. Auf Beginn des Schuljahrs 2021/2022, werden die Sekundarschüler, die heute noch im Provisorium Gasshof unterrichtet werden, in die neue Schulanlage Ruopigen ziehen.

Pavillion 99 wird abgerissen

Abklärungen hätten zudem ergeben, dass der knapp 50-jährige Pavillon 99  das Ende seiner Lebensdauer erreicht habe, heisst es in der Mitteilung weiter. Es sei deshalb weder wirtschaftlich noch statisch sinnvoll, ihn zu sanieren. Der Stadtrat will ihn deshalb durch zwei dreigeschossige Holzmodulbauten ersetzen. Der Rückbau des Pavillons 99 soll im Sommer 2020 erfolgen, der Aufbau der Holzmodulbauten unmittelbar danach im Herbst 2020.

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1 Kommentare
  1. Jörg, 07.01.2020, 16:05 Uhr

    Schön, dass die Stadt so schnell voran macht, aber zur Anmerkung: Roupigen, dieses Schulhaus war ja von Anfang an daneben, weil zu klein gebaut, und man es nicht aufstocken kann. Dort wo heute die BMX-Bahn steht, fraglich was es dort mal gibt. Als wir 1m Jahr 1968 nach Reussbühl kamen, gab es noch Bauerhöfe, Schafe und Kühe die bis an die Häuser kamen. Dort wo die Migros Roupigen steht, war ein grosser Bauernhof, bis zum Schulhaus Roupigen war grünes Land. Man baute wie gestört, vertrieb das Weideland, aber niemand dachte daran oder jedenfalls zu spät, dass die Schulen mal nicht reichen würden, und nun noch mehr Wohnungen. Hört das denn nie auf, wo wollt ihr in Zukunft euer Essen hernehmen?

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