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Luzerner Unternehmen im Visier der Weko

Wegen Ermittlungen: EWL bildet finanzielle Reserven

EWL-Chef Stephan Marty geht finanziell auf Nummer sicher. (Bild: jal)

Das Unternehmen Energie-, Wasser Luzern (ewl) ist in den Fokus der Wettbewerbskommission geraten. Wegen allfälliger Sanktionen wurde nun Geld beiseite gelegt.

Der Luzerner Energieversorger ewl und Erdgas Zentralschweiz AG (EGZ) haben eine Untersuchung der Wettbewerbskommission am Hals. Den Unternehmen wird vorgeworfen, ihre marktbeherrschende Stellung in der Region Luzern missbräuchlich auszunutzen und damit Konkurrenten daran zu hindern, Energie an Endverbraucher zu liefern. Dagegen hatte eine Privatperson geklagt (zentralplus berichtete).

Die ewl hat nun reagiert und finanzielle Reserven gebildet, sollte es eine Busse absetzen. Die Rückstellungen haben einen Umfang von 3,2 Millionen Franken. Dies berichtete die «Luzerner Zeitung» mit Berufung auf die Präsentation des Jahresergebnisses von ewl.

Stadt Luzern erhält fast 14 Millionen

Neben den Rückstellungen bei möglichen Sanktionen durch die Weko hätten regulatorische Vorschriften zur Bildung weiterer Reserven geführt, wodurch diese sich um insgesamt neun Millionen Franken erhöhten.

Was den Umsatz betrifft, konnte sich das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr um 2,2 Prozent auf 293,4 Millionen Franken steigern. Der Unternehmensgewinn belief sich auf 35,8 Millionen Franken. Als Alleinaktionärin erhält die Stadt Luzern eine Dividende von 13,9 Millionen Franken.

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