Wärmebilder helfen Hausbesitzern

Cham möchte die kalten Wintermonate bis März 2016 nutzen und Hauseigentümer in Cham mit einer Aktion motivieren, die Gebäudehülle ihrer Liegenschaften auf Energieschwachstellen und Wärmeverluste überprüfen zu lassen. Die Aktion wird bereits zum zweiten Mal durchgeführt.

«Die positiven Rückmeldungen zur Aktion 2011/2012 haben uns dazu bewogen, die Aktion erneut durchzuführen», sagt Manuela Hotz, Projektleiterin Umwelt. Sie erklärt: «Unser auf thermische Gebäudeanalysen spezialisierter Energieberater macht mit einer Wärmebildkamera Aufnahmen von allen Fassaden und wo möglich den Dachflächen. Die abstrahlende Wärme wird mit unterschiedlichen Farben dargestellt. Somit kann der Berater relativ schnell und einfach die Energieschwachstellen eines Gebäudes aufzeigen.»

Wärmeverluste aufdecken – langfristig Kosten sparen

Gerade bei älteren Gebäuden geht oft viel Wärme durch die Wände, die Fenster, das Dach und den Boden verloren, schreibt die Einwohnergemeinde in einer Mitteilung. Hohe Heizkosten sind die Folge. Mit Hilfe der Wärmebildaufnahmen können Hauseigentümer bei Bedarf energetische Sanierungen gezielt planen, realisieren und somit langfristig
Kosten sparen.

Gemeinde Cham übernimmt Kostenanteil

Das Angebot ist beschränkt auf insgesamt maximal 50 Liegenschaften und kostet die Hauseigentümer 300 Franken. Die Einwohnergemeinde Cham übernimmt jeweils den Restbetrag, der noch zwischen 300 und 500 Franken liegt.

Gebäudeanalyse löst keine Verbindlichkeiten aus

Neben den Hauseigentümern erhält auch die Energiestadtkommission der Gemeinde Cham eine Kopie des Berichtes, jedoch ohne dass davon Verbindlichkeiten ausgelöst werden. Im Sinne einer Nachbetreuung erlaubt sich die Energiestadtkommission einzelne Hauseigentümer zu kontaktieren und sich über allfällige Sanierungsmassnahmen zu erkundigen.

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