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Er darf nicht mehr praktizieren

Unbewilligte Demo für Ebikoner Arzt angekündigt

Die Massnahmen gegen das Coronavirus rufen auch Kritiker auf den Plan. (Bild: Adobe Stock)

Dem Ebikoner Arzt, der in den vergangenen Monaten immer wieder mit Kritik an den Corona-Massnahmen des Bundes aufgefallen ist, wurde die Bewilligung entzogen. Nun wird in den sozialen Medien zum Protest aufgerufen.

Unter anderem hatte der Arzt auch einen vermeintlichen Fall von tödlichen Impf-Nebenwirkungen in einem Altersheim gemeldet und öffentlich gemacht. Bereits Mitte Februar schloss der Kantonsarzt die Praxis des Arztes, welcher an Corona-Demonstrationen auftrat und unter anderem freizügig Masken-Dispensen erteilte, für eine Woche. Dies zeigten Recherchen der «Rundschau». Dies, weil er offenbar nicht mit Maske in seiner Praxis gearbeitet hatte.

Nun hat die Gesundheitsdirektion offenbar die Zulassung entzogen – will sich aber zum laufenden Verfahren derzeit nicht weiter äussern, genauso wenig wie der betroffene Arzt, der sich gerichtlich gegen die Anordnung wehren kann (zentralplus berichtete). Lautstark wollen hingegen die Unterstützer des Arztes ihrem Unmut Ausdruck geben: So soll heute um 19 Uhr eine Demonstration «als Solidarität» gegenüber dem Arzt stattfinden. Startpunkt ist gemäss einem Flyer, der in den sozialen Medien kursiert, der Schwanenplatz, ehe es über die Seebrücke auf der Bahnhofstrasse am Regierungsgebäude vorbei zurück in die Altstadt geht.

Eine Bewilligung für die Veranstaltung gibt es offenbar nicht, wie die Luzerner Polizei gegenüber verschiedenen Medien bestätigt.

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