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Luzerner Parlament lehnt die Dringlichkeit ab

Stumm und mit verbundenen Augen für den Klimanotstand

Der Kantonsrat konnte auch durch diese Aktion nicht vom Klimanotstand überzeugt werden.

(Bild: zvg)

Damit der Kantonsrat bezüglich des Klimanotstandes seine Augen öffnet, standen Schülerinnen stumm und mit verbundenen Augen vor dem Regierungsgebäude. Das Parlament folgte aber dem Vorschlag der Regierung und lehnte die Dringlichkeit ab.

Der Kantonsrat hat diesen Montag über die Dringlichkeit bezüglich eines Vorstosses zum Klimanotstand abgestimmt. Dazu haben sich Schülerinnen der Klimabewegung vor dem Regierungsgebäude versammelt. Durch eine Gasse von Stummen und Blinden liefen die Kantonsrätinnen in das Parlament.

Der Kantonsrat sei heute gezwungen eine Entscheidung zu fällen, heisst es in einer Medienmitteilung von «Klima Zentralschweiz». Die Schülerinnen stehen stumm und mit verbundenen Augen vor dem Parlament, dies sollte den Kantonsrat dazu bewegen die Augen zu öffnen und dem Klima eine Stimme zu geben. Der Kantonsrat müsse die Dringlichkeit des Klimanotstandes anerkennen und morgen Dienstag den Klimanotstand im Kanton Luzern ausrufen heisst es weiter.

Der Kantonsrat folgte allerdings dem Vorschlag der Regierung und lehnte die Dringlichkeit des Klimanotstandes ab. Aufgrund der aktuellen Diskussionen und zahlreicher politischer Vorstösse will der Regierungsrat im Juni eine Sondersession zum Klimaschutz durchführen. Diese soll dem Thema das verdiente Gewicht geben (zentralplus berichtete).

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