Weitere Sicherungsmassnahmen bei Wolhusen geplant

Noch immer droht an der Badflue Nord ein Felssturz

Eine Woche nach dem Felssturz an der Badflue bei Wolhusen wird weiterhin Schutt aus dem Bett der Kleinen Emme geräumt.

(Bild: zvg)

Nach einem Felssturz an der Badflue im Januar 2016 wurden im Sommer und Herbst 2016 besonders instabile Felsbereiche abgebaut. Weitere geologische Untersuchungen haben nun ergeben, dass am nördlichen Teil der Badflue ebenfalls Sicherungsmassnahmen nötig sind. Diese sollen im Winter 2017/2018 umgesetzt werden.

Am 11. Januar 2016 kam es an der Badflue bei Wolhusen zu einem Felssturz. Daraufhin wurden Untersuchungen und Planungen durchgeführt und im Sommer und Herbst 2016 die besonders instabilen Felsbereiche schnellstmöglich abgetragen.
 
Aufgrund der latenten Felssturzgefahr hätten die vertieften geologischen Untersuchungen erst nach Abschluss des Felsabbaus durchgeführt werden können, schreibt der Kanton Luzern. Die Auswertungen hätten nun gezeigt, dass am nördlichen, unterspülten Teil der Badflue mittelfristig mit einem weiteren Felssturz zu rechnen sei. Dieser habe zu einem vergleichbaren Szenario führen können wie das Ereignis vom Januar 2016. Um dieses zu vermeiden, seien im Bereich Badflue Nord weitere Sicherungsmassnahmen notwendig.

Diese seien Bestandteil des laufenden Projekts «Integrales Risikomanagement Badflue», welches langfristige Lösungen für die Felssicherung und den Hochwasserschutz erarbeitet. Sie sollen im Winter 2017/2018 vorgezogen realisiert werden. Der finanzielle Aufwand werde auf etwa eine Million Franken geschätzt.
 

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