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Zuletzt weilte sie öfters in Zug

Modedesignerin Christa de Carouge ist tot

Christa de Carouge.

(Bild: mam)

Überraschend ist die «dame en noir» am Dienstag verstorben. Carouge prägte die Schweizer Mode lange – und verwandelte kürzlich das Kunsthaus Zug in eine Kleiderboutique.

«Über Jahrzehnte hatte die 81-Jährige die Modegeschichte geprägt. Weit über die Schweiz hinaus fanden ihre schlichten, auf das Wesentliche reduzierten Kreationen Beachtung», schreibt die «Neue Zürcher Zeitung» über die Basler Designerin. Überraschend sei Carouge am Dienstag «nach kurzer, schwerer Krankheit» verstorben.

Modeschauen in Zug

Im November hatte das Kunsthaus Zug eine Retrospektive zum Werk der als Christa Furrer geborenen Designerin eröffnet (zentralplus berichtete). Die Ausstellung ist voraussichtlich noch bis am 18. Februar zu sehen. Wiederholt hatte die Dame in Schwarz auch Modeschauen im Kulturzentrum Galvanik veranstaltet und öfters mit der Baarer Schmuckkünstlerin Brigitte Moser zusammengearbeitet, welche Carouge kürzlich als «absolute Pionierin in der Schweiz» beschrieb.

Stellungnahme des Kunsthaus Zug

Mit grossem Bedauern haben wir Kenntnis genommen vom Tod Christa de Carouges. 

Nach der fulminanten Eröffnung ihrer grossen Ausstellung im Kunsthaus Zug vor zwei Monaten, an der sie voller Freude und sprühender Energie war, traf sie völlig unerwartet die Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung. Sie ist heute in den frühen Morgenstunden verstorben.

Das Kunsthaus-Team und der Vorstand der Zuger Kunstgesellschaft sind tief betroffen und behalten die herausragende und äusserst liebenswürdige Künstlerpersönlichkeit Christa de Carouge in dankbarer Erinnerung.

Über die Durchführung der öffentlichen Veranstaltungen wird laufend auf www.kunsthauszug.ch und am Empfang des Kunsthauses informiert.

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