Wieder im Trend: frisierte Mofas

Luzerner Polizei stoppt zahlreiche «Töfflibuebe»

Das Töffli war frisiert und wurde eingezogen (Symbolbild). (Bild: Luzerner Polizei)

Bei einer Verkehrskontrolle in Hochdorf hat die Luzerner Polizei mehrere Mofas entdeckt, die leistungssteigernd abgeändert wurden. Sechs Töffli wurden aus dem Verkehr gezogen. 

Die Luzerner Polizei hat am Mittwoch bei einer Verkehrskontrolle in Hochdorf ein spezielles Augenmerk auf Töffli gelegt. Dies, nachdem bei ihr Meldungen aus der Bevölkerung eingegangen waren, dass vermehrt frisierte Mofas unterwegs seien. «Wir hatten zudem mehrere Unfälle, bei denen Verdacht bestand, dass die Töfflifahrer zu schnell unterwegs gewesen sein könnten», sagt Polizeisprecher Christian Bertschi. «Die Töfflis zu frisieren ist offenbar wieder im Trend.»

Es wurden 16 Fahrzeuge kontrolliert. Bei sechs Mofas wurden sicherheitsrelevantr Mängel und leistungssteigernde Abänderungen festgestellt. Die Fahrzeuge müssen und Expertise unterzogen werden. Das schnellste Mofa erreichte mehr als das Doppelte der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde.
 
Aufgrund der bedenklichen Ergebnisse werden im Kanton Luzern weitere Mofakontrollen durchgeführt werden, kündigt die Luzerner Polizei an.

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3 Kommentare
  • Profilfoto von Philipp
    Philipp, 05.09.2019, 11:19 Uhr

    Und die gefährlicheren Elektrovelos dürfen weiterhin unter dem Deckmantel des Umweltschutzes mit 45km/h lautlos umher brettern und keinen Stört es. Vermutlich haben die alle ein Vollkörperairbag aus Hanfkissen. Diese jagt nach «Töfflifahrer» ist einfach absurd und lächerlich.

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  • Profilfoto von JP. Vogel
    JP. Vogel, 05.09.2019, 10:22 Uhr

    Bravo. Jetzt sind wir wieder so weit wie vor 35 Jahren. Ich verstehe ja, wenn man auf die Sicherheit schaut. Aber es ist halt, wie früher, einfacher, «Töfflibuebe» zu kontrollieren, statt zu schauen, wer unseren Kindern Drogen vertickt. Es hat sich tatsächlich nichts geändert. Wie es ausschaut, ist das Denken nicht die Stärke gewisser Ämter, oder diese leben in einer anderen Welt…

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  • Profilfoto von Joseph de Mol
    Joseph de Mol, 05.09.2019, 10:18 Uhr

    Da hat die Polizei wieder mal ein total sinnvolles Betätigungsfeld reaktiviert. Obwohl immer über fehlende Ressourcen lamentiert und der schwarze Peter der Politik zugeschoben wird. Offensichtlich fehlt einfach auch die Bereitschaft vermehrt bei «hard crime» hinzuschauen und dahin zu gehn›, wo’s weh tut. Zu den Schwer- und Berufskriminiellen! Aber das ist halt auch bei der Polizei «Schwerstarbeit». Da beschäftigt man sich doch lieber mit den harmlosen «Tefflibuebe». Unglaublich!

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