Lawinengefahr auf Hergiswaldstrasse

Die Gemeinde Kriens hat ein Notfallkonzept für die Hergiswaldstrasse ausgearbeitet. Wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt, besteht nach den Erdrutschen bei der Hergiswaldstrasse im vergangenen Juli nun die Gefahr von Schneerutschungen. In den vergangenen Monaten hat die Gemeinde das Rutschgebiet mit Steinschlagverbauungen gesichert. «Im grossen Rutschgebiet oberhalb des Schiessstandes Stalden zeugt aber noch heute eine steile glatte Felsoberfläche vom Unwetterschaden», heisst es in der Mitteilung. «Im Winter jedoch können sich auf der glatten Felsoberfläche bei intensiven Schneefällen Gleitschneelawinen lösen.»

Noch diesen Monate will die Gemeinde entsprechende Lawinenschutzmassnahmen bauen. Dies setzt gutes Wetter sowie die Zustimmung der Grundeigentümer voraus. Gebaut werden soll in zwei Etappen werden, wobei die erste Etappe bis Mitte Februar abgeschlossen sein soll. Um bis dahin die Sicherheit auf der Hergiswaldstrasse zu gewährleisten, hat die Gemeinde ein temporäres Notfallkonzept erarbeitet. Dieses regelt die Verantwortlichkeit und Schnittstellen für Überwachung, Alarmierung und Entscheide. Über einen 24-Stunden-Piketdienst können Lawinenexperten zur Beurteilung der Situation und Beratung über weitere Massnahmen aufgeboten werden. Sollten die Verhältnisse an der Strasse kritisch werden, wird die Strasse durch den Werkdienst der Gemeinde vorsorglich gesperrt.

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