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2035 soll Schluss sein mit Öl und Gas

Kanton Zug soll seine Gebäude klimaneutral betreiben

Das Amt für Denkmalpflege in Zug. (Bild: zvg Wikipedia)

GLP-Kantonsrat Daniel Stadlin fordert, dass der Kanton Zug seine Gebäude ab 2035 nachhaltig betreibt. Darum müsse der Regierungsrat jetzt einen Massnahmenplan vorlegen, um dies zu erreichen.

Ab 2035 sollen die kantonalen Gebäude ausschliesslich mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Das verlangt der Zuger Kantonsrat Daniel Stadlin (GLP) mit einem Vorstoss. Durch die konsequente Nutzung von Dach- und Fassadenflächen soll der Anteil an selber produziertem Strom maximiert werden.

Der Kanton Zug verpflichte sich im Energieleitbild 2018 seinen Beitrag zur Zielerreichung der nationalen Energie und Klimapolitik zu leisten, begründet Stadlin. Energie soll sparsam eingesetzt und zunehmend aus erneuerbaren Quellen generiert werden.

Insbesondere erneuerbare Energien aus der Region wie Wärme aus dem Erdreich, Grund oder Seewasser und Strom aus der Sonne, sollen ver- mehrt genutzt werden.

Der Kanton will laut Stadlin für seine eigenen Bauten und Anlagen eine Vorbildfunktion einnehmen und bis 2035 erhöhte energetische Anforderun- gen erfüllen. Doch die Massnahmen seien bis jetzt wenig greifbar und erst eine vage Absicht. «Zur Vorbildfunktion reicht das bei weitem nicht», kritisiert der Politiker.

Industrie und Gewerbe seien häufig einiges innovativer. Stadlin nennt als Beispiel Zug Estates mit ihrem Zero-Zero Konzept, die weit vor 2035 ihren gesamten Gebäudepark auf erneuerbare Energie umgestellt haben wird.

Mit der Motion will Stadlin erreichen, dass der Kanton Zug seiner «eingegangenen Verpflichtung gerecht wird». Mit konkreten Massnahmen soll die Transformation des eigenen Gebäudeparks auf einen Betrieb mit ausschliesslich erneuerbaren Energieträgern bis Ende 2035 umgesetzt werden, fordert der Kantonsrat.

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