Luzerner Hausärztin zahlte Löhne nicht mehr
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Eine Arztpraxis (Symbolbild). (Bild: zvg)

Ex-Mitarbeiterinnen warten auf Geld Luzerner Hausärztin zahlte Löhne nicht mehr

1 min Lesezeit 3 Kommentare 05.08.2019, 07:05 Uhr

Eine Luzerner Hausärztin ist mit ihrer Praxis in finanzielle Schwierigkeiten gerutscht. Ehemalige Mitarbeiterinnen und eine Krankenkasse warten auf ihr Geld.

In Luzern ist eine Hausärztin in massive finanzielle Schwierigkeiten geraten: Mehrere ehemalige Angestellte warten teils seit Jahren auf ihren Lohn. Eine Praxisassistentin erhielt schon nach einem halben Jahr keinen Lohn mehr, wie sie gegenüber der «Luzerner Zeitung» berichtet.

Im Juni hat die 32-Jährige gekündigt, die Patientenzahlen seien in der betroffenen Praxis zurückgegangen, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten seien offensichtlich gewesen. Laut einem Vertrag hätte die Hausärztin die offenen Löhne bis Ende Juni zahlen müssen – doch nichts ist geschehen.

Mehrere ehemalige Assistentinnen hätten noch offene Lohnforderungen, zudem eine Kranken- und die Ausgleichskasse. Wie es weitergeht, ist noch offen: Schon letzten Oktober hat die Hausärztin eine Nachlassstundung erwirkt. Ein Sachwalter nimmt die wirtschaftliche Lage genauer unter die Lupe. Sachwalter Stephan Boesch sagt zur LZ: «Die Stundung läuft aktuell noch und wir befinden uns in Verhandlungen mit den Gläubigern.»

Je nachdem, sehen die Gläubiger – und also die Ex-Angestellten – einen Grossteil des Geldes nicht mehr, diskutiert werde ein Schuldenerlass von 80 Prozent. Im Konkursfall würden die Betroffenen allerdings noch weniger Geld erhalten.

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3 Kommentare
  1. Martin Gerber, 06.08.2019, 13:47 Uhr

    Die Ärztin ist unerfahren und das rechtfertigt es, seine Angestellten nicht zu bezahlen? So what? Sagen andere dann vielleicht auch, wenn Sie ihren Lohn nicht mehr erhalten. Wie man in einem Gewerbe, das von den Krankenkassen zwangsfinanziert wird und so für stete Einnahmen gesorgt wird, Konkurs gehen kann, erschliesst mich ja sowieso nicht.

    1. Vasco, 07.08.2019, 10:16 Uhr

      Nicht die Ärztin ist jung sondern die Praxishelferin….

  2. F. FLURI, 06.08.2019, 12:16 Uhr

    Dein Bericht ist sowas für einseitig und hetzt nur die Gemüter, ist typisch. Geld ist ja so wichtig für die Schweiz. Nicht helfen aber hetzen ist angesagt. So what? Die Ärztin ist jung und wenig erfahren. Vielleicht hat ja nebendran ein Billig Arzt aus Deutschland seine Praxis aufgemacht und die Schweizerin muss weg. Statt hetzen bitte helfen.

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