18.08.2019, 21:34 Uhr Island erklärt Gletscher für «tot»

1 min Lesezeit 18.08.2019, 21:34 Uhr

Ein Opfer der Erderwärmung: Auf Island ist offiziell der erste Gletscher für «tot» erklärt worden. Der 700 Jahre alte Okjokull gilt formell nicht mehr als solcher, weil er mit 15 Metern Eisdicke zu leicht geworden ist, um sich vorwärts zu schieben. An der Abschiedszeremonie nahmen rund 100 Menschen teil, darunter Regierungschefin Katrin Jakobsdottir. An Ort und Stelle wurde eine Tafel enthüllt mit der Überschrift «Ein Brief an die Zukunft.» Darin steht: «In den nächsten 200 Jahren ist zu erwarten, dass unsere wichtigsten Gletscher den gleichen Weg gehen. Diese Gedenktafel dient dazu, anzuerkennen, dass wir wissen, was passiert und was zu tun ist.» (swisstxt)

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