In Zug wird ab Anfang Januar geimpft: Das musst Du wissen
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Anfangs Januar geht es auch in Zug mit dem Impfen los. (Bild: zvg)

Anmeldung erforderlich In Zug wird ab Anfang Januar geimpft: Das musst Du wissen

2 min Lesezeit 31.12.2020, 11:37 Uhr

In Zug geht es anfangs Januar mit dem Impfen los. Dafür laufen die Vorbereitungen derzeit auf Hochtouren. Um möglichst effizient impfen zu können, wird ein Impfzentrum in Baar errichtet. Um eine Anmeldung für einen Impftermin wird man nicht vorbeikommen.

Einige Einzelimpfungen wurden im Kanton Zug bisher gemacht. Lediglich 250 Impfdosen wurden nämlich bisher geliefert. Nun soll es aber auf Anfang Jahr so richtig losgehen mit dem Impfen. Dies schreibt der Kanton auf seiner Webseite.

Im «Gewerbepark an der Lorze» auf dem Spinnereiareal an der Langgasse wird bis Anfang Januar ein Impfzentrum eingerichtet. Bis zu 1000 Personen sollen dort im Vollbetrieb täglich geimpft werden – und das an sieben Tagen pro Woche.

In Baar ist man offensichtlich stolz darauf, dass das Impfzentrum in der Gemeinde eingerichtet wird. «Zentral gelegen, mit dem Auto, dem öffentlichen Verkehr, dem Velo und zu Fuss gut erreichbar, viel Platz: Das sind die Anforderungen des Kantons Zug an ein Corona-Impfzentrum. Fündig wurde die Gesundheitsdirektion in Baar», schreibt die Gemeinde auf ihrer Website.

Wer zuerst kommt, wird zuerst geimpft

Die Vorbereitung laufen auf Hochtouren, wie es weiter auf der Kantonswebsite heisst. Was bereits klar ist: Für eine Covid-19-Impfung wird eine Anmeldung erforderlich sein. Die Möglichkeit dazu soll innert Kürze auf der Webseite eingerichtet werden.

Doch wie funktioniert das? Wird zuerst geimpft, wer sich zuerst meldet? Zu dieser Frage nimmt der Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri in der «Luzerner Zeitung» Stellung: «Wenn mehrere Personen die Kriterien erfüllen, erhalten jene eine Impfung, die sich zuerst angemeldet haben», bestätigt er. Denn: «Es gibt keinen zuverlässigen Massstab, wer etwa innerhalb der Gruppe der erheblich Vorerkrankten noch besonders krank ist.»

Impfstrategie des Bundes

Er rät den Impfwilligen, deshalb sich laufend zu informieren und zu schauen, wann eine Anmeldung möglich ist. Wer keinen Termin ergattert, kommt auf eine Warteliste.

Die Impfung wird nach der Strategie des Bundes durchgeführt. Das heisst: Besonders gefährdete Personen und medizinisches Pflegepersonal haben Priorität. Mit Fragen können ihr euch auch an die nationale Covid-19-Impfung Hotline wenden (+41 58 377 88 92, täglich zwischen 6 und 13 Uhr).

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