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Gemeinnütziges Wohnen auf dem Luzerner Areal Rösslimatt?
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Von oben sieht’s dezent aus, das Projekt auf dem Rösslimatt-Areal. Zuerst soll der längliche Bau vorne an den Gleisen realisiert werden. (Bild: zvg)

Politiker wollen Antworten zu SBB-Grunstück Gemeinnütziges Wohnen auf dem Luzerner Areal Rösslimatt?

2 min Lesezeit 21.05.2019, 07:25 Uhr

SP und Grüne wollen vom Luzerner Stadtrat wissen, wie es auf dem zentralen SBB-Areal Rösslimatt weitergeht. Ob gemeinnütziges Wohnen möglich ist – und was mit der ehemals besetzten Liegenschaft an der Güterstrasse 7 passiert.

Der Vorstoss – unterschrieben von Mario Stübi, Gianluca Pardini (beide SP) und Mirjam Landwehr (Grüne) – listet einen ganzen Katalog an Fragen auf zum weiteren Vorgehen auf dem Areal Rösslimatt, das der SBB gehört.

Denn die laufende Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) betreffe auch die Rösslimatt: Heute liegt das Areal in der Arbeitszone, künftig ist hier Arbeiten und Wohnen vorgesehen. Die linken Stadtparlamentarier wollen vom Stadtrat wissen, ob auf dem Areal auch ein grösserer Anteil gemeinnütziger Wohnungen möglich sei. «Wenn ja, zu wie viel Prozent und in welcher Aufteilung auf die Baufelder?», so die Frage in der Interpellation.

Ob man diesen Anteil in der laufenden BZO-Revision festschreiben könne – oder ob mit den SBB eine städtebauliche Vereinbarung angestrebt werde, wollen sie weiter wissen.

Weiter bezahlbare Preise

Ein Bevölkerungsantrag der IG Stadtentwicklung, der 100 Prozent Gemeinnützigkeit auf der Rösslimatt gefordert hatte, wurde vom Parlament knapp abgelehnt (zentralplus berichtete). Nun werden Antworten gefordert zum bisherigen Planungsprozess, zur Mitwirkung der Interessengruppen, zum Verhältnis zwischen Arbeiten und Wohnen und zur Höhe der Häuser.

«Inwiefern setzt sich der Stadtrat dafür ein, dass dies auf der Rösslimatt – wo heute ein üppiger, bunter Strauss an Gewerbeschaffenden zu bezahlbaren Preisen eingemietet ist – möglich wird?», wollen die Politiker wissen. Und wie man die heutigen Zwischenmieter in den Güterschuppen aus den Bereichen Sport und Kunst in die weitere Entwicklung einbeziehen könnte.

Was ist mit der Güterstrasse 7

Auch das ehemals besetzte Haus an der Güterstrasse 7 wird wieder Thema (zentralplus berichtete): «Ist der Erhalt der Liegenschaft an der Güterstrasse 7 gewährleistet, und wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage? Ab wann werden die SBB das Haus wieder zur Nutzung freigeben?», fragen die SP und Grünen im Vorstoss.

Auch bezüglich Grünflächen und Parkflächen sorgen sich die linken Politiker. «Ist südöstlich nach wie vor ein parkähnlicher Streifen vorgesehen, der einer möglichen Verkehrsführung des Südzubringers ähnlich sieht, und würde dieser zumindest teilweise zeitgleich mit den Wohnungen erstellt», heisst es. Und: «Warum wird dieses zentrale und perfekt erschlossene Areal nicht autofrei oder mindestens autoarm geplant?»

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