Denis Kläfiger tritt als Luzerner BDP-Präsident zurück
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Auch von ihm soll es ein Comeback geben – in 10 bis 15 Jahren. (Bild: zvg)

Partei verzichtet auf Kommunalwahlen Denis Kläfiger tritt als Luzerner BDP-Präsident zurück

2 min Lesezeit 15.01.2020, 19:17 Uhr

Der 28-jährige Denis Kläfiger tritt per 9. Februar als Kantonalpräsident der BDP zurück und will sich auf seine berufliche Karriere konzentrieren. Zudem wird die Partei an den Kommunalwahlen vom 31. März nicht teilnehmen.

Denis Kläfiger tritt nach rund fünf Jahren als BDP-Präsident zurück. In einem Interview mit der «Luzerner Zeitung» sagt Kläfiger, dass er seine berufliche Karriere in den Fokus rücken will und er unter anderem für ein Seminar nach Wien gehe. «Um eine Kantonalpartei zu leiten, muss man vor Ort sein», so Kläfiger. Parteisekretär Basil Omlin, Vizepräsidentin Milca Tangemann und auch die anderen Vorstandsmitglieder würden vorerst im Amt bleiben.

Fusion der Mitteparteien?

Wie es mit der BDP weitergeht, ist derzeit noch ungewiss. Man könnte «sicherlich auch offen» über eine Fusion der Mitteparteien CVP, GLP, EVP und BDP diskutieren, so Kläfiger weiter. Es liege an der nationalen Partei, Überlegungen zu machen. Er persönlich schliesse einen Mitteblock nicht aus. «Es besteht aber die Gefahr einer Zersplitterung. Zudem würde ich es nicht gutheissen, wenn eine neue Mittepartei mit BDP und CVP sich auf religiöse Werte einigen würde», so Kläfiger.

Partei verzichtet auf Kommunalwahlen

Zudem zieht sich die BDP von den kommunalen Wahlen zurück. Das, weil bei den nationalen Wahlen der BDP-Wähleranteil um 1,6 auf noch 2,5 Prozent sank. Es «macht nun keinen Sinn, viel Energie in die kommunalen Wahlen zu stecken».

Kläfiger ist überzeugt, dass die BDP eine Zukunft habe – «in welcher Form wird sich noch weisen.» Auch er werde nicht ganz von der Bildfläche verschwinden: In 10 bis 15 Jahren soll es ein Comeback geben – «wo und in welcher Funktion, hängt nun auch von der Entwicklung der BDP ab», heisst es im Medienbericht weiter.

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