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Bereit für den Elfmeter: Diese Zuger SVPler wollen nach Bern
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Die nominierten Nationalratskandidaten der SVP Kanton Zug. (Bild: ewy )

Tännler in die kleine, Aeschi in die grosse Kammer Bereit für den Elfmeter: Diese Zuger SVPler wollen nach Bern

2 Min 03.04.2019, 23:24 Uhr

Regierungsrat Heinz Tännler wurde am Mittwochabend als Ständeratskandidat der SVP Zug nominiert. Für den Nationalrat wurden drei Listen aufgestellt, die erste wird wie schon vor vier Jahren von Thomas Aeschi und Thomas Werner angeführt.

Im gut gefüllten Saal des «Schnitz und Gwunder» in Steinhausen hielt die SVP des Kantons Zug am Mittwochabend ihre Nominationsversammlung für die eidgenössischen Wahlen vom Herbst ab. Nominiert wurde neu Regierungsrat Heinz Tännler für den Ständerat.

Für den Nationalrat wurden drei Listen aufgestellt. Die Liste der SVP Schweiz, also die wichtigste der drei Listen, nominiert auf den ersten Plätzen den bisherigen Thomas Aeschi, Kantonsrat Thomas Werner sowie Kantonsrätin Brigitte Wenzin Widmer.

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SVP trifft sich zu Ländlermusik

Bei lüpfiger Musik von den Stockeri-Örgelern aus Unterägeri fanden sich die SVPler im Saal ein. Fleissig übte sich Regierungsrat Heinz Tännler im Händeschütteln. Womöglich versuchte er damit bereits, die Leute von sich zu überzeugen, schliesslich war bereits bekannt, dass Tännler ins Stöckli will. Nicht überraschend zeigte sich aber, dass er ohnehin schon so gut wie nominiert war.

Dies wurde denn auch kurz und effizient mit einem Applaus offiziell vollzogen. Allerdings nicht, bevor Tännler seine eigene Motivation erläutert hatte und Regierungsratskollege Stephan Schleiss sich für ihn aussprechen konnte.

Der Elfmeter muss nur noch gemacht werden

Heinz Tännler sprach von seiner Erfahrung in der Politik und der Privatwirtschaft und seiner Motivation. Er wolle sich in Bern als Anwalt für den Kanton Zug einsetzen (zentralplus berichtete).

Schleiss berief sich auf fünf Stichwörter: Teamplayer, Macher, Qualität, Fokus und Effizienz, diese würden Tännler definieren. In «tännlerscher» Manier sprach er dann auch von der Elfmeter-Position, in der sich die SVP für die eidgenössischen Wahlen im Herbst befinde.

Die SVP ist zuversichtlich

Mit Tännler für den Ständerat und Aeschi, der bereits im Nationalrat sitzt, scheint sich die SVP sehr gute Chancen auszurechnen. Wenn da nicht die kürzlichen Wahlen in Zürich und Luzern wären. Daher gelte es, so viele Stimmen wie möglich zu aktivieren.

Für den Nationalrat sind von der Zuger SVP folgende Kandidaten nominiert worden:

Auf der wichtigsten Liste «SVP Schweizerische Volkspartei» sind wie schon bei den letzten eidgenössischen Wahlen Thomas Aeschi und Kantonsrat Thomas Werner nominiert. Den dritten Platz in dieser Liste belegt Kantonsrätin Brigitte Wenzin Widmer.

Thomas Aeschi, Thomas Werner und Brigitte Wenzin Widmer (von links).

Thomas Aeschi, Thomas Werner und Brigitte Wenzin Widmer (von links).

(Bild: zvg)

In der sogenannten «Liste Zukunft» sind Jennifer Germann, Niko Trlin und Martin Schuler nominiert. Für die Liste «Wirtschaft und Gewerbe» schickt die SVP Zug Kantonsrat Adrian Risi, Jeffrey Illi und Thomas Dubach ins Rennen.

Zum Schluss wurde die Parteileitung dazu bevollmächtigt, allfällige Listenverbindungen einzugehen, falls es dazu kommen sollte. Dies umgeht eine Mitgliederversammlung, die ansonsten eigens zu diesem Zweck hätte einberufen werden müssen.

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