Prozess gegen Sonko ruhig gestartet

Der erste Prozesstag am Montag gegen Ousman Sonko, den früheren Innenminister von Gambia, sei ruhig und gesittet abgelaufen. Das berichtet Gerichtskorrespondentin Sibilla Bondolfi.

Bislang sei es vor allem um Vorfragen gegangen, es wurde noch niemand einvernommen. Der Verteidiger des mutmasslichen Täters hatte versucht, die Zuständigkeit der Schweiz in Frage zu stellen. Die Schweiz habe Verbrechen gegen die Menschlichkeit erst 2011 ins Strafgesetzbuch aufgenommen. Zwei Drittel der Taten, die Sonko vorgeworfen werden, hätten aber vorher stattgefunden.

Der Prozess dauert bis mindestens Ende Januar. Sonko wird unter anderem Folter und Mord vorgeworfen.

Quelle:swisstxt
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