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News
13.12.2019, 16:39 Uhr - 13.12.2019, 16:39 Uhr

Neue Chefin für Entwicklungshilfe

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit Deza hat eine neue Chefin. Sie heisst Patricia Danzi und tritt ihr Amt Anfang Mai 2020 an. Der Bundesrat hat die 50-Jährige ernannt. Danzi hat Wurzeln in Obwalden, im Tessin und in Nigeria. Die Umwelt- und Agrarwissenschafterin ist derzeit Regionaldirektorin Afrika beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz. Sie war in verschiedenen Ländern in Afrika, Südamerika und im Balkan tätig. Laut dem Bundesrat bringt Danzi ein ausgezeichnetes Netzwerk im internationalen Umfeld mit. Sie tritt den Chef-Posten bei der Deza Anfang Mai an, als Nachfolgerin von Manuel Sager, der pensioniert wird. Ausklappen
13.12.2019, 15:05 Uhr - 13.12.2019, 15:05 Uhr

Österreich: FPÖ schliesst Strache aus

Im Nachgang zum sogenannten Ibiza-Video und einer Spesenaffäre hat die FPÖ ihren ehemaligen Chef Heinz-Christian Strache ausgeschlossen. Für die Partei sei es eine Befreiung, weil Ibiza damit Geschichte sei und man wieder in die Zukunft schauen könne, so FPÖ-Chef Norbert Hofer in Wien. Strache war im Mai nach der Veröffentlichung eines Videos, das heimlich auf Ibiza gedreht worden war, als Parteipräsident und Vizekanzler zurückgetreten. In dem Video stellte Strache einer vermeintlichen Oligarchen-Nichte im Gegenzug für Spenden öffentliche Aufträge in Aussicht. Am Donnerstag verkündete Strache die Gründung einer neuen rechten Partei. Ausklappen
13.12.2019, 14:52 Uhr - 13.12.2019, 14:52 Uhr

Rentenreform geht in Vernehmlassung

Der Bundesrat hat den Kompromiss zur Reform der beruflichen Vorsorge BVG in die Vernehmlassung geschickt. Der «Mindest-Umwandlungssatz» soll von 6,8 auf 6,0 Prozent gesenkt werden. Bezüger von BVG-Renten sollen dafürDer Bundesrat hat den Kompromiss zur Reform der beruflichen Vorsorge BVG in die Vernehmlassung geschickt. Der «Mindest-Umwandlungssatz» soll von 6,8 auf 6,0 Prozent gesenkt werden. Bezüger von BVG-Renten sollen dafür einen lebenslangen monatlichen Rentenzuschlag erhalten, der über einen zusätzlichen Lohnabzug finanziert wird. Vorgesehen ist auch, dass Teilzeitangestellte bei den BVG-Renten bessergestellt werden. Und ältere Arbeitnehmer sollen bei den Beiträgen an die Pensionskassen für Arbeitgeber günstiger und damit konkurrenzfähiger werden. Die Gewerkschaften haben dem Kompromissvorschlag zugestimmt. Ausklappen
13.12.2019, 14:31 Uhr - 13.12.2019, 14:31 Uhr

Unesco-Liste um 21 Punkte erweitert

Der zuständige Unesco-Ausschuss nahm an seiner diesjährigen Sitzung in Bogotà (Kolumbien) insgesamt 21 Formen von überliefertem Wissen und Können in die Liste des Immateriellen Kulturerbes auf. Dazu zählen auch Kulturformen wie das Kwagh-Hir-Theater aus Nigeria, die Cölestinische Vergebungsfeier in Italien, der Karneval in Podence (Portugal) und die Prozessionen der Karwoche in Mendrisio/TI. Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Ausklappen
13.12.2019, 14:00 Uhr - 13.12.2019, 14:00 Uhr

Klima: Beamte sollen mit dem Zug reisen

Der Bundesrat hat den Aktionsplan Flugreisen beschlossen. Dieser soll ab Mitte 2020 von der ganzen Bundesverwaltung umgesetzt werden. Die CO2-Emissionen aus Flugreisen der Bundesverwaltung sollen bis 2030 um 30% gesenktDer Bundesrat hat den Aktionsplan Flugreisen beschlossen. Dieser soll ab Mitte 2020 von der ganzen Bundesverwaltung umgesetzt werden. Die CO2-Emissionen aus Flugreisen der Bundesverwaltung sollen bis 2030 um 30% gesenkt werden. Bei Reisezeiten unter sechs Stunden müssen Bundesangestellte künftig den Zug nehmen. Flüge in der Business-Klasse gibt es nur noch, wenn ein Direktflug neun Stunden oder mehr dauert. Weiter sollen weniger Personen an internationale Konferenzen fliegen. Und als Alternative zu Dienstreisen sollen vermehrt Telefon- und Videokonferenzen genutzt werden. Ausklappen
13.12.2019, 13:56 Uhr - 13.12.2019, 13:56 Uhr

Verwahrung für betagte Messerstecherin

Die 75-jährige Frau, die im März in Basel einen siebenjährigen Knaben erstochen hat, soll verwahrt werden. Das beantragt die Staatsanwaltschaft. Ein psychiatrisches Gutachten komme zum Schluss, dass die Frau schuldunfähig sei. Die Basler Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren wegen Mordes abgeschlossen und den Fall an das Basler Strafgericht überwiesen. Die 75-jährige hatte den siebenjährigen Knaben erstochen, als dieser auf dem Heimweg von der Schule war. Nach der Tat stellte sie sich. Ausklappen
13.12.2019, 13:51 Uhr - 13.12.2019, 13:51 Uhr

Bundesrat will Menschenrechtszentrum

Fast alle europäischen Länder haben bereits eine, nun soll auch die Schweiz eine nationale Menschenrechtsinstitution erhalten. Der Bundesrat hat die Pläne für ein solches öffentlich-rechtliches Kompetenzzentrum gutgeheissen. Es soll künftigFast alle europäischen Länder haben bereits eine, nun soll auch die Schweiz eine nationale Menschenrechtsinstitution erhalten. Der Bundesrat hat die Pläne für ein solches öffentlich-rechtliches Kompetenzzentrum gutgeheissen. Es soll künftig mit Behörden, Nichtregierungsorganisationen, internationalen Organisationen und der Privatwirtschaft zusammenarbeiten und sie bei menschenrechtlichen Aktivitäten unterstützen, etwa durch Information und Beratung oder Forschung. Das Zentrum für Menschenrechte soll seinen Sitz an einer oder mehreren Schweizer Universitäten haben und vom Bund jährlich mit einer Million Franken unterstützt werden. Ausklappen
13.12.2019, 12:57 Uhr - 13.12.2019, 12:57 Uhr

ALG: Abdelmadjid Tebboune gewinnt Wahl

In Algerien ist der frühere Regierungschef Abdelmadjid Tebboune zum Präsidenten gewählt worden. Bereits im ersten Wahlgang erreichte er die absolute Mehrheit, wie die Nationale Wahlbehörde ANIE mitteilte. Tebboune erhielt demnach 58 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung wurde mit knapp 40 Prozent angegeben. Die Präsidentenwahl am Donnerstag war von Massenprotesten und Ausschreitungen begleitet worden. Allein in der Hauptstadt Algier gingen Zehntausende Menschen auf die Strassen. Sie sahen in den fünf zugelassenen Kandidaten eine Fortsetzung der Politik des im April zurückgetretenen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika. Ausklappen
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