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Zwischennutzung soll Seetalplatz in Emmen beleben
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Die Zwischennutzung am Seetalplatz in Emmen dauert voraussichtlich drei Jahre. (Bild: zvg)

Bevölkerung darf Ideen zur Nutzung einbringen Zwischennutzung soll Seetalplatz in Emmen beleben

2 min Lesezeit 20.06.2018, 11:30 Uhr

Bevor am Seetalplatz in Emmen das «Zentrale Verwaltungsgebäude» des Kantons Luzern gebaut wird, stellt die Dienststelle Immobilien des Kantons Luzern einen Teil der Areale für eine Zwischennutzung zur Verfügung. Die Bevölkerung und Vereine sind vorgängig eingeladen, Ideen einzubringen.

Rund um den Seetalplatz in Emmen entsteht in den nächsten Jahren in Etappen ein neues Stadtquartier. In der Zwischenzeit können die brachliegenden Flächen auf dem Baufeld A1 (am Standort der künftigen kantonalen Verwaltung) sowie der neue Seetalplatz zwischengenutzt werden. Der Kanton Luzern macht als Grundeigentümer den Ort im Juli nach Abschluss des Strassenbauprojektes zugänglich.

«Es ist für den Seetalplatz als Ort, wo künftig gearbeitet und gewohnt wird, enorm wichtig, dass er bereits jetzt zugänglich und erlebbar wird», sagt Peter Suter, Projektleiter der Dienststelle Immobilien.

«Platzhalter» übernimmt

Die Zwischennutzung dauert voraussichtlich drei Jahre. Konzipiert und geplant wird sie vom Verein «Platzhalter». Der Verein setzt sich aus zwei in einem Ideenwettbewerb 2016 durch den Kanton Luzern und die Gemeinde Emmen ausgezeichneten Luzerner Teams zusammen: Eichenberger Szenografie und der Verein B-Sides.

Die Teams wurden beauftragt, ein durch LuzernNord koordiniertes Nutzungs- und Betriebskonzept auszuarbeiten. Die geplante Zwischennutzung soll als lokaler Begegnungsort und als wichtiger Impuls für die kommende bauliche und sozialräumliche Entwicklung erlebt werden können.

Für Büros und Ateliers sowie Ausstellungen und ein Gastronomieangebot stehen bereits vorhandene Baucontainer zur Verfügung. Die ungenutzten Flächen auf dem Baufeld A1 und beim Seetalplatz stehen unterschiedlichen Veranstaltern offen.

«Das wichtigste Ziel von Platzhalter ist es, dass alle, die als Besuchende, Mieter oder Veranstalter einen Beitrag an die Zwischennutzung leisten können, aktiv daran teilhaben» , sagt Ralph Eichenberger, Präsident des Vereins. Bevor im Herbst die Eröffnung stattfindet, sind am 15. Juli und 19. August zwei öffentliche Informationsveranstaltungen auf dem Gelände geplant, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

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