Zwischenbilanz: Alles eitel Sonnenschein
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Viele Leute, warme Sommernacht, diverse Bands: Die erste Bilanz zum Luzerner Fest ist durchwegs positiv. (Bild: zVg Luzerner Fest)

Luzerner Fest: Bitte Sonnencreme nicht vergessen Zwischenbilanz: Alles eitel Sonnenschein

3 min Lesezeit 24.06.2017, 08:13 Uhr

Der Rückblick auf den ersten Abend des Luzerner Festes ist ein positiver. Die Organisatoren sind zufrieden mit dem Freitag und warnt vor der Hitze am Samstag. Und auch die Polizei hatte eine ziemlich ruhige Nacht.

Tausende Besucher hätten am Freitagabend den Auftakt des 9. Luzerner Fests bei prächtiger Sommerstimmung genossen, schreiben Organisatoren in einer Mitteilung. Bereits die offizielle Eröffnung auf dem Kapellplatz, welche von der Luzerner Band Vocabular musikalisch begleitet wurde, habe viele Zuhörer und Mitschaukler anezogen.

Beat Züsli, Präsident der Stiftung «Luzerner helfen Luzernern», bedankte sich beim OK und den Sponsoren für die Organisation des 9. Luzerner Fests – und nutzte die zugleich Gelegenheit, um die zahlreichen Besucher auf den guten Zweck der Veranstaltung aufmerksam zu machen. «Mit dem Kauf einer Herzrondelle für 10 Franken können alle Gäste einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von gemeinnützigen Institutionen aus der Region leisten», so der Stadtpräsident. In diesem Jahr etwa dem Verein Sunnehügel in Schüpfheim zur Renovation des alten Kapuzinerklosters.

OK-Präsidentin Corinne Imbach knüpfte an den gemeinnützigen Gedanken des Fests an: «Wir setzen alles daran, das schönste Fest der Zentralschweiz zu realisieren, um möglichst viel Geld für die Stiftung ‹Luzerner helfen Luzernern› zu sammeln.»

Ein heisses Luzerner Fest: OK sorgt für Schatten, Wasser und Abkühlungen

Der Auftakt ins Luzerner Fest 2017 sei voll und ganz geglückt: «Wir freuen uns, dass wir das Luzerner Fest 2017 grösstenteils friedlich, stimmungsvoll und bei strahlendem Wetter eröffnen konnten», so Corinne Imbach. Viel zu reden gaben am Freitag die hohen Temperaturen, die das Fest auch am Samstag begleiten dürften.

Die Organisatoren haben deshalb verschiedene Massnahmen ergriffen, um die Hitze erträglich und die Gäste «frisch» zu halten: «Wir konnten in Zusammenarbeit mit der Stadt Luzern für mehr Schatten, Wasser und Abkühlung sorgen», so OK-Präsidentin Corinne Imbach. Dies unter anderem mit zusätzlichen Sonnenschirmen am Pavillon und Schweizerhofquai sowie mit Wasserschläuchen am Kurplatz, Schweizerhof, Europaplatz und beim Taxiparkplatz. Die Stadt verfügt ausserdem über zahlreiche Trinkwasserbrunnen – auch im Gebiet des Luzerner Fests. Unter lucernewater.ch sind alle Brunnen ersichtlich.

Die Organisatoren empfehlen zudem:

– viel Wasser zu trinken
– auch ans Essen zu denken
– Kopfbedeckung
– Sonnencrème

Luzerner rockten das Fest

Die musikalischen Highlights kamen am Freitagabend mehrheitlich aus der Region: Mit Ishantu, Mozart Heroes und Monotales spielten auf der Pavillon-Bühne allesamt lokale Musiker auf. Den Abschluss des ersten Festabends bildete mit Gene Hearts & The Souls im Pavillon zum ersten Mal eine Live Band anstelle von DJs. Den Kapellplatz bespielten zum Festauftakt die Rorschacher Jungs Panda Lux. Ausserdem wurde eine Inszenierung des aktuellen Logos mit den tanzenden Schwänen gezeigt, mit welchem David Hedinger vom Luzerner Theater den Torbogen am Bahnhofplatz bespielte.

Auch aus polizeilicher Sicht sei das Luzerner Fest soweit ruhig verlaufen. So schreibt die Luzerner Polizei in einer Mitteilung, dass insgesamt vier Personen festgenommen hätten werden müssen. Ein 35-jähriger Mann sei stark angetrunken gewesen und habe mehrere Passanten angepöbelt und belästigt. Ein durchgeführter Atemlufttest ergab einen Wert von 0,85 mg/l. Ansonsten sei das Fest ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen.
 
Weiter habe die Polizei mehrmals wegen Streitigkeiten oder angetrunkenen Personen intervenieren müssen, wobei drei weitere Personen festgenommen worden seien. Die beteiligten Männer, alle im Alter von 18-31 Jahren, seien alkoholisiert gewesen. Die durchgeführten Atemlufttests ergaben Werte von 0,35 mg/l bis 0,84 mg/l.
 
«Durch die Präsenz der Polizei an den Brennpunkten konnten einige Streitigkeiten sofort erkannt und bereits im Ansatz bereinigt werden», schreibt die Luzerner Polizei weiter.

 

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