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Zweiter Wahlgang findet Ende Juni statt
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Die zwei noch freien Sitze im Stadtrat von Luzern werden am 28. Juni besetzt. (Bild: jal)

Trotz Corona: Luzerner werden an die Urne gerufen Zweiter Wahlgang findet Ende Juni statt

2 min Lesezeit 07.04.2020, 11:30 Uhr

Wegen der Coronakrise ist der Urnengang vom 17. Mai abgesagt worden. Nun hat der Luzerner Regierungsrat das Ersatzdatum festgelegt. Der zweite Wahlgang der kommunalen Wahlen geht am 28. Juni über die Bühne. Die Parteien haben bis nach den Osterferien Zeit, um ihre Strategien festzulegen.

Der Luzerner Regierungsrat hat den zweiten Wahlgang für die kommunalen Wahlen festgelegt: Wo noch freie Sitze in der Exekutive zu besetzen sind, werden die Wählerinnen und Wähler am 28. Juni 2020 an die Urne gebeten.

Damit sei gewährleistet, dass den Parteien genügend Zeit für einen Wahlkampf eingeräumt wird, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Gleichzeitig könne damit die neue Legislatur der Gemeindeexekutiven fristgerecht per 1. September 2020 beginnen.

Ursprünglich wäre der zweite Wahlgang am 17. Mai geplant gewesen. Wegen der Coronakrise wurde dieser Urnengang aber abgesagt – und findet nun also sechs Wochen später statt.

Kandidaten müssen bis Ende April Farbe bekennen

Dem Entscheid sei eine Vernehmlassung beim Verband Luzerner Gemeinden (VLG), dem Gemeindeschreiber- und Geschäftsführerverband und bei den im Kantonsrat vertretenen Parteien vorausgegangen, teilt der Kanton mit. Der VLG habe zudem alle Gemeinden, in denen ein zweiter Wahlgang nötig wird, zur Stellungnahme eingeladen. Der Vorschlag sei positiv aufgenommen worden, sagt Regierungsrat Paul Winiker in einer Videobotschaft (siehe unten).

Gewählt wird zum Beispiel in der Stadt Luzern, wo nach dem ersten Wahlgang vom 29. März noch zwei Sitze im Stadtrat frei sind. Nebst den aktuellen Amtsinhaberinnen Manuela Jost (GLP) und Franziska Bitzi Staub (CVP) wird Judith Dörflinger (SP) ins Rennen steigen. Ebenso dürfte der parteilose Ruedi Schweizer nochmals antreten. Silvio Bonzanigo (SVP) hingegen hat bereits seinen Rückzug angekündigt. Noch offen ist die Ausgangslage bei den Kandidaten der Jungparteien (zentralplus berichtete).

Ein grosses Kandidatenfeld wird auch in der Stadt Kriens erwartet: Im ersten Wahlgang traten acht Anwärter an – mit Maurus Frey (Grüne) gelang aber nur einem von ihnen den Sprung in die Exekutive. In Horw, Ebikon und Emmen wird am 28. Juni der letzte Sitz im Gemeinderat vergeben.

Wer in den betroffenen Gemeinden nochmals antreten wird, soll bis spätestens Ende Monat bekannt werden. Bis am Donnerstag, 30. April, müssen die Wahlvorschläge eingereicht werden, wie der Kanton Luzern mitteilt.

Regierungsrat Paul Winiker äussert sich zum Entscheid:

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