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Zukunft des Luzerner Blue Balls nach wie vor offen
  • Kultur
Sorgte für einen krönenden Abschluss: Xavier Rudd. (Bild: Jérémy Dubois)

Über 100'000 Besucher dieses Jahr Zukunft des Luzerner Blue Balls nach wie vor offen

2 min Lesezeit 3 Kommentare 28.07.2019, 12:20 Uhr

Mehr als 100’000 Besucher lockte es in den letzten Tagen ans Luzerner Seebecken. Dennoch steht die Zukunft des Blue Balls Festival in den Sternen. Antworten wird es am 28. September geben.

«Dank viel Sonne und heissen Acts pilgerten weit über 100’000 Besucher zum diesjährigen Blue Balls Festival, das während 9 Tagen 120 Musik- und Kunst-Events rund um das Luzerner Seebecken präsentierte.» Das teilt das Blue Balls Festival am Sonntag mit. Auch vergangenes Jahr lockte das Festival über 100’000 Besucherinnen an (zentralplus berichtete).

Antworten gibt’s am 28. September

Wie es mit dem Blue Balls weitergehen wird, ist jedoch nach wie vor offen. «Die Antwort darauf wird es am 28. September gegeben.» Die Veranstalter wollen die Blue Balls Foundation gründen, welche das Blue Balls Festival in Luzern nachhaltig erhalten soll. Zur Gründung dieser Stiftung braucht es jedoch zu allererst eines: Geld. Eine Million Franken sollen bis Ende August zusammengekratzt werden (zentralplus berichtete).

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Denn obwohl das Musikfestival Jahr für Jahr zahlreiche Besucher anlockt: In den letzten drei Jahren verzeichnete es einen Verlust von 400’000 Franken.

«Wenn es nicht gelingt, entsprechende Stifter dafür zu begeistern, wird das Blue Balls Festival in seiner Art nicht mehr stattfinden und die Stars im Sommer in Luzern ausbleiben», heisst es in der Mitteilung weiter.

Musikalische Highlights

Doch zurück zur Gegenwart. Am diesjährigen Blue Balls hätten die Konzerte von Xavier Naidoo und Xavier Rudd für einen krönenden Abschluss im KKL gesorgt. Aber auch Glen Hansard, Joss Stone, Ben Harper, Samy Deluxe und Katie Melua begeisterten unter anderem.

Dermot Kennedy musste seine Show aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen (zentralplus berichtete). Die Auslastung lag deshalb knapp unter dem Vorjahr. Neben bekannten Namen gab es viele Künstler zu entdecken, die erstmals in der Schweiz spielten, so etwa RuthAnne, Lily Moore oder Belle Mt.

Auch die Foto-Expo der Star-Fotografin Wendy Bevan, die Street-Art-Events, die Talkshow «Meet The Artists» oder die Video-Lounge mit einem Werk von Kameron Neal, seien rege besucht worden.

Abgerundet seien die nicht musikalischen Events durch die Schweizer Premiere von «Birth of The Cool» worden. Die neue Dokumentation über den amerikanischen Jazz Musiker Miles Davis. 

Der letzte Satz der Medienmitteilung lässt hoffen: Die nächste Ausgabe wird vom 17. bis 25. Juli 2020 geplant. 

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3 Kommentare
  1. M. Moser, 11.08.2019, 17:58 Uhr

    Aber hoffentlich logistisch und musikalisch ein wenig überarbeitet… Sonst wird das wieder ein “Schuss in den Ofen”.

  2. Werner, 29.07.2019, 17:28 Uhr

    Kleiner ist feiner. Warum muss es immer größer werden. Lieber wieder Schweizer Musiker/innen eine Chance geben.
    Auch überteuerte Getränke tragen nicht zur Verlustminderung bei.

  3. Astrid Sager, 28.07.2019, 15:57 Uhr

    Herr Leierer hat das ursprünglich vortreffliche Blue Balls, wo auch Blues Platz hatte und tolle Bands nicht nur im KKL überteuert gespielt haben, völlig in zürcherisches alltägliches Stadtfest verwandelt…..schade! Da kauf ich auch keinen Pin mehr!