Zuger wünschen sich mehr Natur in der Stadt
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Weniger Asphalt, mehr Langsamverkehr: Das wünschen sich die Stadtzuger. (Bild: Unsplash/Dario Wolff)

Ortsplanung Zuger wünschen sich mehr Natur in der Stadt

2 min Lesezeit 28.10.2020, 10:53 Uhr

Im Rahmen der Ortsplanung wurden die Zugerinnen dazu aufgerufen, selbst Vorschläge und Ideen einzubringen. Die rund 500 Beiträge wurden nun analysiert. Das grösste Anliegen der Stadtzuger: Mehr Grün und Lebensqualität.

Die Stadt Zug arbeitet derzeit an einem Mobilitäts- und Freiraumkonzept. Auch die Bevölkerung soll mitwirken: Online konnten Vorschläge und Ideen eingereicht werden, wie die Stadt künftig gestaltet werden soll. Rund 500 Beiträge sind eingegangen und ausgewertet worden, schreibt die Stadt nun in einer Mitteilung. In einem Punkt sind sich die meisten einig: Die Stadt Zug soll grüner und naturnah gestaltet werden. So könne die Lebensqualität gesteigert werden. Auch mehr Freiräume werden gewünscht.

Die Stadt kann sich laut dem Bericht vorstellen, «grüne Adern» zu fördern. Das heisst, sie will Frei- und Grünflächen miteinander verbinden. Mit dieser ökologischen Aufwertung könnte auch das Seeufer als Naherholungsgebiet entlastet werden.

Geht es nach der Bevölkerung, hat die Stadt diese Begrünung der Stadt schon öfters verpasst. Als Beispiele werden etwa die Neugestaltung des Postplatzes oder der Bahnhofplatz genannt. Letzterer sei ein Zeuge «der städtischen ‹Asphalt und Beton›-Politik». Es reiche auch nicht, einfach ein paar Bäume hinzustellen. Die Zuger wollen Schattenbäume, Fassadenbegrünungen, Dachbegrünungen, die Entsiegelung von Böden, Kies statt Asphalt oder andere nachhaltige Fortschritte sehen.

Velos und Fussgänger trennen

Ein weiteres Anliegen der Bevölkerung ist die Förderung des Langsamverkehrs. Dabei gibt es klare Vorstellungen: Es geht nicht einfach darum, Strassen autofrei zu gestalten. Velo- und Fussgängerwege sollen ebenfalls klar getrennt werden. Dies sei für beide Seiten sicherer und man komme so schneller vorwärts, so das Ergebnis.

Ein Streitpunkt ist schliesslich die Seepromenade. Die Anwohner wünschen sich Ruhe, die Besucher Freizeitangebote. Die Bedürfnisse beider Seiten sollen unter einen Hut gebracht werden.

Die Arbeit der Bevölkerung ist allerdings noch nicht getan. In einem nächsten Schritt kann sie am 6. März 2021 am Mobilitäts- und Freiraumkonzept mitarbeiten. Ob der Anlass im Theater Casino Zug stattfinden kann, ist wegen der Pandemie noch unklar.

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