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13 Jahre sind genug: Vroni Straub sagt als Kantonsrätin Adieu
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Möchte sich auf eine mögliche Wahl in den Nationalrat konzentrieren: Vroni Straub. (Bild: zvg)

Zug: Wahlkampf rückt in den Fokus 13 Jahre sind genug: Vroni Straub sagt als Kantonsrätin Adieu

2 min Lesezeit 13.08.2019, 12:11 Uhr

Vroni Straub tritt per Ende August aus dem Zuger Kantonsrat zurück. Sie möchte sich auf den Wahlkampf konzentrieren.

Vroni Straub will sich auf ihre weiteren Mandate und auf den Wahlkampf zur Nationalrätin diesen Herbst vorbereiten. Falls sie am 20. Oktober gewählt wird, wolle sie für ihre Fraktion einen nahtlosen Übergang gewährleisten. Deswegen tritt Straub nach 13 Jahren per Ende August aus dem Kantonsrat zurück. Dies teilt die CSP am Dienstag mit.

Der Entscheid sei ihr nicht leicht gefallen, heisst es. «Das Amt als Kantonsrätin hat mir stets Freude gemacht», wird Straub zitiert. Die Arbeit in der Fraktion sei bereichernd gewesen, die Zusammenarbeit mit allen Kantonsrätinnen und Kantonsräten im Rat stets vertrauensvoll und kollegial, heisst es weiter. «Ich werde die Arbeit vermissen», so Straub.

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2006 erstmals in Kantonsrat gewählt

Straub wurde 2006 erstmals ins kantonale Parlament gewählt. In den Jahren 2010, 2014 und 2018 wurde sie jeweils bestätigt. Als CSP-Politikerin schloss sich Straub der Fraktion der Alternativen – die Grünen an, zu der sie bis heute angehört. «Im Zentrum meiner Politik steht immer der Mensch. Im Kanton Zug und in der ganzen Schweiz sollen Menschen selbstbestimmt und in Würde leben können», wird Straub zitiert. Zentral für ihr Schaffen seien Familien, Jugendliche und sozial Schwächere und ältere Menschen gewesen.

In den letzten zwei Legislaturen war Straub Präsidentin der Kommission Gesundheit und Soziales. In dieser Funktion hat sie verschiedene Gesetzesänderungen wie zum Beispiel die Grundlagen für den Aufbau einer psychiatrischen Tagesklinik begleitet. Dass sie bei der Stadt Zug als Stadträtin und Schulpräsidentin arbeitete, sei für sie besonders wertvoll gewesen.

Die beiden Ämter hätten viel Synergien geboten. So konnte Straub die Einführung einer Integrationsklasse für Primarschüler aus dem Asylbereich als Kantonsrätin anstossen und als Schulpräsidentin gleich umsetzen.

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