Zuger Rentnerin ist das Aushängeschild der Coronamassnahmenkritiker
  • Gesellschaft
  • Politik
Marin Russek-Darphin bei der Corona-Demo in Zug. (Bild: Beat Holdener)

Marion Russek-Darphin im Porträt Zuger Rentnerin ist das Aushängeschild der Coronamassnahmenkritiker

5 min Lesezeit 42 Kommentare 15.04.2021, 05:00 Uhr

Vor Kurzem war sie noch eine unbekannte Personalberaterin im Ruhestand, heute gehört sie zu den bekanntesten Kritikerinnen von Coronamassnahmen: die Steinhauserin Marion Russek-Darphin. Im Vorfeld der Abstimmung vom 13. Juni ist sie in den Medien oft präsent.

Sie ist Copräsidentin des Vereins der Freunde der Verfassung, der erfolgreich das Referendum gegen die Gesetzgebung zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie ergriffen hat. Sie tritt an vorderster Front bei nationalen Medienkonferenzen auf (das nächste Mal diesen Donnerstag in Bern) und ist an Coronademos anzutreffen, wo sie flammende Reden gegen die geltenden Einschränkungen hält. Auf den Zuger Strassen und Plätzen sieht man sie beim Unterschriftensammeln – ohne Maske, aber mit Dispens, versteht sich. Von Ruhestand kann bei Marion Russek-Darphin keine Rede sein.

Die 68-jährige Steinhauserin engagiert sich mit Herzblut gegen die offizielle Coronapolitik. An vielen Fronten opponiert sie dagegen, zum Beispiel gegen den ihrer Ansicht nach drohenden Impfzwang. «Viren sind Teil unserer Umgebung. Akzeptieren wir sie», schreibt sie in einem neueren Leserbrief. «In Anbetracht der Schäden, die die Massnahmen für die Gesamtbevölkerung verursachen, ist es an der Zeit, dass wir das Dogma ‹Gesundheit über alles› infrage stellen.»

Gegen behördliche Bevormundung

In erster Linie stört sie sich an der Einschränkung der Selbstbestimmung, die sie seit Beginn der Coronapandemie erlebt. «Ich habe mein ganzes Leben immer selber gemeistert», sagt Marion Russek-Darphin, «ich wehre mich dagegen, plötzlich bevormundet zu werden.» Als Geschäftsfrau ist sie zudem schockiert, mit «welcher Selbstverständlichkeit durch die Bundesratspolitik die Selbstständigerwerbenden an die Wand gefahren wurden und der Mittelstand geschwächt wurde». Aus ihrer Sicht wird die Verfassung, insbesondere das Gebot der Gewerbefreiheit, missachtet.

Zu ihrem Vorstandsamt bei den Verfassungsfreunden ist Marion Russek-Darphin nach eigenen Angaben wie die Jungfrau zum Kind gekommen. Auf einem coronakritischen Online-TV-Kanal habe sie einen Kommentar geschrieben. «Und fünf Minuten später kam ein Anruf, ob ich nicht aktiv mitmachen wolle», erzählt die Steinhauserin.

Das Engagement bei den Verfassungsfreunden fordert sie ziemlich heraus, ist zeitintensiv und sie muss dafür auch Kritik einstecken. Bereut hat sie es aber nicht und sie verdankt ihm eine nationalen Bekanntheit. Die politische Aktivistin betont, dass es im Verein nicht um emotionale Zugehörigkeit gehe, sondern um eine wichtige Sache. Auf den wachsenden Zuspruch für die Skeptikerbewegung ist sie stolz.

Bereits lokalpolitisch aktiv

Politisch aktiv geworden ist Marion Russek-Darphin das erste Mal auf gemeindlicher Ebene. In Steinhausen hat sie sich gegen den Bau des Zentrums «Dreiklang» mit Mehrzwecksaal gewehrt und an der Gemeindeversammlung dagegen das Wort ergriffen. Das Referendum gegen das Projekt, das von ihr federführend mitlanciert wurde, scheiterte 2013 an der Urne, allerdings nur knapp.

«Ich stosse mich in erster Linie daran, dass die Behörden kritische Stimmen von Anfang an nie angehört haben und dass kein echter Dialog stattgefunden hat.»

In der Stadt Zug war der Name der Familie Darphin schon vorher nicht ganz unbekannt. Der Grossvater kam im Ersten Weltkrieg als Internierter in die Schweiz und gründete in Zug eine Weinhandlung. Die Eltern führten das bekannte Hobbyhaus am Kolinplatz. Dieses war das erste Spielwarengeschäft in der Stadt und lange ein Mekka für Modelleisenbahnfreunde.

Familie in Südafrika gegründet

Nach der Kanti wurde es Marion Darphin in der Schweiz zu eng. Da Amerika wegen der Arbeitsbewilligung nicht infrage kam, wählte sie Südafrika. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, mit dem sie zwei Kinder grosszog. Die politische Situation im Land hat sie wenig beschäftigt. «Ich habe dort gelernt, alle Menschen zu respektieren», sagt Marion Russek-Darphin im Gespräch. «Und mit allen zusammenzuarbeiten.» Dass ihre Rückkehr mit dem Ende der Apartheid zusammenfiel, sei Zufall und der Trennung von ihrem Mann geschuldet. Allerdings erwies sich auch die Sicherheitssituation in Südafrika als immer problematischer.

Zurück in der Schweiz, stieg sie in die Personalberatung und -vermittlung ein und baute sich so eine neue Existenz auf. Sie gründete Ende der 90er-Jahre eine eigene Firma, «mrd Personnel search», die sie bis 2019 führte. Hobbymässig interessierte sie sich immer für Architektur und Design. Noch heute baut sie Miniaturhäuser und Interieurs im Massstab 1:12.

Keine Fundamentalistin

Am Rednerpult bei der Coronademo in Zug (zentralplus berichtete) legte sich Marion Russek-Darphin ganz schön ins Zeug und zog vor dem euphorischen Publikum die passenden rhetorischen Register. Im persönlichen Gespräch wirkt sie überlegt und weder fundamentalistisch noch fanatisch. Sie bestreitet die Existenz des Virus nicht, hält es sogar für möglich, dass sie vor einem Jahr schon daran erkrankt ist.

Für ihre politischen Mitstreiter legt Marion Russek-Darphin die Hand ins Feuer. Im September hat sie zusammen mit anderen die Gruppe Zug-2020 gegründet, die heute fast 300 Mitglieder zählt. Eine Gefahr, dass diese Gruppierung von Extremisten mit fragwürdigen politischen Absichten unterwandert und missbraucht wird, sieht sie nicht. «Wir prüfen genau, wen wir bei uns mitmachen lassen und wer in unseren Onlinegruppen mitdiskutieren kann.»

Diskussion wichtiger als Abstimmungserfolg

Russek-Darphin ist sich bewusst, dass ihre Bewegung keine Patentrezepte gegen die aktuelle Krise bieten kann und selber auch «die Weisheit nicht mit Löffeln» gegessen hat. «Ich stosse mich in erster Linie daran, dass die Behörden kritische Stimmen von Anfang an nie angehört haben und dass kein echter Dialog stattgefunden hat.»

Deshalb ist für sie die Debatte im Vorfeld der kommenden Abstimmung fast wichtiger als das Ergebnis an der Urne. «Die gesellschaftlichen Grundsatzfragen und die Legitimität der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten kamen bis jetzt in der Diskussion zu kurz.» Die Vollblutaktivistin wird sich bestimmt auch hier voll ins Zeug legen.

Ihre Prognose für die Abstimmung am 13. Juni? «Auch wenn ich auf der Strasse erfahren musste, dass viele gar nicht wissen, um was es bei der Covid-19-Vorlage geht – ich visualiere, dass das Gesetz versenkt wird», so Marion Russek-Darphin überzeugt. «Die, welche sich damit auseinandergesetzt haben, wissen, wie gefährlich es ist.»

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

Dieser Artikel hat uns über 800 Franken gekostet. Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

42 Kommentare
  1. Peter Bitterli, 16.04.2021, 19:19 Uhr

    Liebe Leute
    Ich stelle gerade hoch erstaunt fest, dass hier zu diesem Artikel im Zuger Teil dieses Forums ungleich kontroverser, informierter, sachlicher diskutiert wird als bei vergleichbaren Artikeln im Luzerner Teil. Soweit ich das überfliege, gibt es nur einen einzigen Beitrag, der in gewohnter Cancel-Manier „kein Forum bieten“ möchte und die Bandbreite der Meinungen grundsätzlich in Frage stellt, die sich hier ja eben genau zeigt.
    Ich komme wohl noch öfters vorbei.

  2. Tobias Mueller, 16.04.2021, 15:18 Uhr

    «(…) ich wehre mich dagegen, plötzlich bevormundet zu werden.» Plötzlich? Frau Marion Russek-Darphin, wo haben Sie in den vergangenen 68 Jahren gelebt? Dass Ihnen die Verfassung am Herzen liegt, ist ehrbar. Sie ist allerdings voll von Bevormundungen, welche die Dynamik unserer Gesellschaft reglementieren und einschränken. Ich bin wie Sie, alt genug, um mich an den Kalten Krieg zu erinnnern. Was wir beispielsweise im Militärdienst erlebt, hingenommen und oft sogar selber verlangt und befohlen haben, würde allen diesen «Wachen» Albträume bescheren. Von Regeln in der zivilen Gesellschaft ganz zu schweigen. Ich bin nicht gegen das Hinterfragen von Text auf Papier. Aber Temporärmassnahmen in einer Gesellschaft als das Ende aller Freiheiten darzustellen, ist lediglich Pankimache im oft undefinierten Eigeninteresse.

  3. Georg, 16.04.2021, 12:09 Uhr

    Toll, dass sich Menschen, wie Marion Russek für unsere Gesellschaft einsetzen! Man muss nicht ihrer Meinung sein aber die zum Teil sehr abwertenden Kommentare (Herrn Brotz nachgeplappert?) zeugen nicht von Originalität und tragen zu nichts bei ausser zur weiteren Polarisierung der Zivilgesellschaft.

  4. Patricia Hohl-Kotas, 15.04.2021, 21:49 Uhr

    Ich bin mit Frau Russek voll einer Meinung. Das wichtigste in einer Demokratie, insbesondere in einer direkten Demokratie ist die Diskussion und diese fehlt seit Beginn der Pandemie bzw. ist nicht erwünscht und wird unterdrückt.
    Seit wann hat sich die Politik um die Gesundheit der Menschen gekümmert? Es ist egal, dass wir massenweise Pestizide einsetzen, dass wir Stoffe in unserer Nahrung haben, die krank machen, dass wir die Natur und die Tiere ausbeuten, dass Menschen verhungern usw. Für meine Gesundheit habe ich schon immer selbst gesorgt, da braucht es niemanden sonst. Für diejenigen, die es noch nicht wissen, das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Der Tod gehört zum Leben. Wir sollten uns mit unserem eigenen Sterben und dem Tod auseinandersetzen, aber dies tun wir in den meisten Fällen leider nicht. Daraus entstehen Ängste und diese sollten wir angehen.
    Viren sind nicht nur Teil unserer Umgebung, sondern sie gehören zu uns, sie sind in uns, ebenso wie die Bakterien usw. Sie sind u.a. verantwortlich für unsere permanente Anpassungsleistung an die Umwelt. Unser Erbgut besteht zu 9% aus Retroviren, zu 34% aus Viruspartikeln, d.h. unsere DNA besteht zu 43% aus viralem Erbgut (2001, Edward Chuong, University of Utah). Viren können ohne Wirt nicht überleben, d.h. sie wollen uns nicht umbringen, sie brauchen uns, ohne Wirt können sie nicht überleben. Wäre dies nicht so, die Menschheit wäre bereits seit langem ausgestorben. Wir alle haben ein Immunsystem, stärken wir es mit guter Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft, genügend Schlaf und vielem mehr. Die Impfung ist nicht das alleinige Mittel der Wahl, um zu überleben.
    Es erschreckt mich, wie die Menschen miteinander umgehen. Wo ist das mit- und füreinander geblieben (und damit ist nicht das Tragen von Masken gemeint)?

    1. Christian, 20.05.2021, 00:32 Uhr

      Leider stimmt es nicht, dass jeder für seine Gesundheit selber sorgen kann. Wir alle brauchen Regeln, an die sich alle halten, wie zum Beispiel Genzwerte für alle möglichen Schadstoffe. In diesem Sinn ist das Virus auch ein Schadstoff, der durch die getroffenen Massnahmen in Grenhzen gehalten werden konnte.

  5. Moni, 15.04.2021, 21:39 Uhr

    Toll, dass Sie darüber berichten, auch andere Meinungen zugänglich machen und zwar grad ein Thema, welches eine so grosse Spaltung im Volk provoziert. Zeit, endlich wieder aufrecht zu stehen und einander aufrichtig zu begegnen. Giltet v. a. auch für Aufrichtigkeit der Politik dem Volk gegenüber.

    1. Rudolf 1, 16.04.2021, 07:08 Uhr

      Auch die «Spaltung im Volk» ist herbeigeredet. Man darf diesen paar Leuten nicht eine solche Plattform anbieten.

  6. Huber Mari, 15.04.2021, 19:47 Uhr

    Betr. Ihre Zeilen «Zuger Rentnerin ist das Aushängeschild der Coronamassnahmen»
    Ich staune, wie in der heutigen Zeit viele Menschen – darunter auch 80 % sämtlicher Medienschaffenden – Sie zählen sich selber offensichtlich auch zu dieser Gruppe – die Fähigkeit und Qualität verloren haben, Berichterstattung zu machen. Sind Sie wirklich nur noch in der Lage, Ihre Meinung zu vertreten, indem Sie versuchen Ihren Sparring-Partner lächerlich zu machen? Mein echtes Bedauern für diese fehlende Fähigkeit des Respektes für andere Menschen, die fehlende Achtsamkeit für andere Menschen, der missglückten Eigenschaft auch bei Meinungsverschiedenheiten sozial zu denken, Ihrer verkümmerten Qualität, eine Kontroverse professionell zu führen. Kurzum mein Bedauern für die fehlenden Eigenschaften von Empathie, Mut, Argumentationskunst und sozialem Denken und Handeln. Egal ob ich mich genau an die vorgegebenen Massnahmen halte – auf der selben Seite wie Sie sehe ich mich definitiv nicht. Respekt, Anstand, Fairness und soziales Verhalten sollte nicht verkümmern im Menschen. Tun Sie etwas dagegen – es gibt ausreichend Coachingmöglichkeiten zwecks Persönlichkeitsentwicklung – und lernen Sie endlich Berichterstattung mit Niveau. Es sei denn, Sie haben keinen Berufsstolz und nicht die geringsten Erwartungen an sich selber.

    1. Redaktion Beat Holdener, 15.04.2021, 20:42 Uhr

      Besten Dank für Ihre Rückmeldung. Es ehrt Sie natürlich, wenn Sie andere in Schutz nehmen. Aber wenn die porträtierte Person das Gefühl gehabt hätte, dass ich sie der Lächerlichkeit preisgebe, sie nicht fair behandle oder ihre Meinung nicht adäquat wiedergebe, hätte sie wohl kaum einem Gespräch oder der Veröffentlichung dieses Textes zugestimmt.

    2. marion, 15.04.2021, 23:11 Uhr

      ich konnte den artikel vollumfänglich gegenlesen und war mit der veröffentlichung einverstanden. kein grund den autor anzugreifen. die berichterstattung ist fair. krin grund zur aufregung…

    3. Sandra Muff, 15.04.2021, 23:39 Uhr

      So schnell fällt der Vorwurf der Niveaulosigkeit auf die Autorin zurück. Da wäre nun aber dringend eine Entschuldigung fällig. Dieses Bashing von Leuten, die nur ihren job machen kann ich nicht mehr ausstehen. Das Coaching wäre wohl eher bei Ihnen nötig…

    4. Roli Greter, 16.04.2021, 06:57 Uhr

      Ich bin zwar nicht mit allem ganz einverstanden, aber der Grundsatz ist sehr wichtig. Wenn sogar der Geschäftsführer von zentralplus Anfragen zur Zensur beantworten muss kann etwas nicht stimmen.

    5. Redaktion Christian Hug, 16.04.2021, 08:04 Uhr

      Tatsächlich haben es die Redaktionsleitung und ich uns zur Aufgabe gemacht, den Dialog mit Leserinnen und Lesern zu führen und manchmal auch direkt direkt auf Anfragen zu reagieren. Der von Ihnen hier erhobene Vorwurf der Zensur ist zwar aus gewissen Kreisen fast schon inflationär zu hören, dennoch nehmen wir ihn ernst. Für uns ist unser Verhalten gelebte Lesernähe, für Sie offenbar Teil einer Verschwörung.

  7. Steiger Vladimíra, 15.04.2021, 19:40 Uhr

    Vielen Dank, Frau Russek, Sie sprechen mir und bestimmt vielen andern aus dem Herzen! Darüber hinaus schätze und freue ich mich über sachliche, anständige und vielfältige Diskussionen. Abwertende oder beleidigende Kommentare sind ein Spiegelbild des Verfassers/der Verfassaserin.

  8. Nicola, 15.04.2021, 19:31 Uhr

    Stimmt doch. Es ist eine Schande für die gesamte Regierung in welcher Weise Fakten, Indizien, Hochrechnungen und bis dato gültiges medizinisches Wissen ignoriert wird. Ganz nebenbei bedeutet Pandemie (gem. WHO), dass man sich an einer Krankheit anstecken kann, aber nicht dass man stirbt und dass beweisen ja die 99.9% der Bevölkerung die bis heute überlebt haben. Somit, wenn die Medien nicht in Dauerschleife wären, würde der Normalbürger überhaupt etwas von einem «Virus» mitkriegen? Wohl kaum.

  9. Céline, 15.04.2021, 19:10 Uhr

    Diese Frau hat alles richtig gemacht und verdient unseren Respekt. Eine Frau die hinschaut- sieht und handelt. Sie hat recht. Es gibt genügend Fachkräfte welche dies bestätigen von allen Seiten.

  10. Susanns, 15.04.2021, 19:03 Uhr

    Marion Russek hat alles richtig gemacht. Sie arbeitet immer hart und hat ein Talent Menschen zu vernetzen damit die richtige Sache wächst. Ein Bravo an diese Frau – welche unser aller Respekt verdient. Sie schaut genau hin und hat eine sehr gute Art und Weise.

  11. Stefanie Herzog, 15.04.2021, 16:31 Uhr

    Ok, und wann kommt der Bericht über die Menschen, die sich in der aktuellen Pandemie einfach zusammenreissen und sich nicht über die Massnahmen zum Schutz von allen hinwegsetzen? Es ist offensichtlich, dass der Dame nicht klar ist, dass in einer gesundheitlichen Krise mit einer ansteckenden Krankheit nicht einfach gesagt werden kann, dass jeder für sich schaue. Denn wer auf Masken verzichtet oder andere Massnahmen nicht einhält, gefährdet damit andere Menschen. Es ist tumber Egoismus, der diese sogenannten «Skeptiker» antreibt.

    1. Martin, 15.04.2021, 19:13 Uhr

      Bitte informieren Sie sich und hinterfragen Sie Statistiken und die gefährlichen Massnahmen. Es gab letztes Jahr bereinigt keine Übersterblichkeit.

    2. geugi, 15.04.2021, 20:03 Uhr

      Wo ist die gesundheitliche Krise von der sie sprechen? Ich sehe eine gesellschaftliche Krise.

    3. Birrer, 15.04.2021, 20:11 Uhr

      Liebe Frau Herzog
      Wir sind definitiv in einer Krise!
      Aber ob sie wirklich im Bereich der Gesundheit angesiedelt ist, kann man nicht mal mit den Statistiken des Bundesamtes genau bezeichnen.
      Deshalb schätze ich den Artikel von Zentralplus sehr. Es ist immer gut mal eine andere Meinung zu hören.

    4. Geugi G., 15.04.2021, 21:15 Uhr

      Wo bitte haben wir momentan eine gesundheitliche Krise?
      Wir haben eine demokratische Krise. Oder wie erklären Sie sich, dass die Regierenden sich einfach über die Grundrechte hinwegsetzen und friedliche Demonstrationen verboten werden?

    5. Marri, 15.04.2021, 21:32 Uhr

      Ich hoffe Sie waren auch solidarisch, mit Maske und Abstand unterwegs und mieden Restaurants und Supermärkte als im Jahre 2015 und 2017 die schlimme Grippewelle wütete. Es starben damals so viele Menschen, doch keiner hats interessiert. Wo bleibt IHRE Solidarität gegenüber den Menschen die aufgrund des Kollateralschadens ihr Leben verlieren? (Suiide, alte Menschen die an Einsamkeit sterben, Obdachlose, Milionen die verhungern wegen den Lockdowns). Dies Doppelmoral von Ihnen ist echt nicht mehr zu toppen.

    6. Eve H., 15.04.2021, 21:40 Uhr

      Sehen Sie, sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass in der heutigen, ach so trägen Gesellschaft, die Eigenständigkeit komplett verloren geht. Fauler gehts wohl kaum noch. Maske rum, Blick auf den Boden oder aufs Handy! Und dabei denken man rette so die Gesellschaft! Echt jetzt? Nichts mehr studieren, die Verantwortlichkeit bei den anderen lassen. Sich von Bern oben und den Mainstream Medien alles vorkauen lassen. Hirn aus! Ein Abbild unserer Gesellschaft heute, gewollt dumm gehalten. Wissen ist eine Holschuld. Denn wenn Sie von dieser Gebrauch machen würden, so wüssten Sie, wie unnütz diese Sklavenmasken sind und wie sie damit Ihre Gesundheit gefährden. Wenn sie sich nur etwas informieren würden, wüssten Sie, dass unser Immunsystem nur stark sein kann, wenn wir täglich mit Viren und Bakterien kämpfen! Dem sagt man, das Immunsystem stärken! Es ist stupid zu denken, eine Maske würde uns oder andere gesund halten! Aber ach nö, es wird ja für mich gedacht, ich muss ja nichts dafür tun! Na Bravo! Es wird ZEIT, dass die Eigenverantwortung wieder ins Zentrum unseres Alltags rückt!

    7. Bruno, 16.04.2021, 00:46 Uhr

      Immer wenn neue Lehrlinge in meinem Unternehmen mit der Ausbildung starten, sage ich ihnen, dass Wissen eine Holschuld ist. Schade, dass ihnen das niemand beigebracht hat. Sonst wüssten sie z.B. dass im schlimmen Plandemiejahr, die Weltbevölkerung um über 80 Millionen Menschen zugenommen hat. Dass in der Schweiz gerade mal 0,003% der Bevölkerung nur an Covid (ohne Vorerkrankung) verstorben sind. Wer heute noch an diese Killervirus-Lüge glaubt, sollte jetzt dringend selbst recherchieren und den Fernseher wegwerfen.

  12. Toni W., 15.04.2021, 11:07 Uhr

    Ich wünschte mir Zentralplus würde über Leute berichten die tagtäglich all ihre Zeit opfern um z.B. in der Pflege oder an vielen anderen Orten gegen diese Pandemie und deren Folgen zu kämpfen anstatt über Leute, die all unsere Bemühungen sabotieren.

    1. Stefan Ernst, 15.04.2021, 13:11 Uhr

      Toll, haben Sie einen Weg gefunden sich moralisch überlegen zu fühlen und dabei Berufsgruppen zu instrumentalisieren zu denen Sie wahrscheinlich nicht gehören.

    2. Roland Grüter, 15.04.2021, 16:30 Uhr

      Gratulation! Die richtige Antwort auf diesen unnötigen Artikel.

    3. Marri, 15.04.2021, 21:47 Uhr

      Was heisst unsere Bemühungen? Ich wünschte mir, es gäbe Menschen die nicht nur die Covid-Erkrankten auf die Goldwaage legen, sondern auch die Menschen, die wegen den Massnahmen erkranken. Als Praxisinhaberin (Psychologie) betreue ich genau diese Menschen, die vor lauter Virus, Denunzianten, Moralprediger wie sie, am liebsten von der Brücke springen möchten. Ich finde Marion Russek mutig, sich hinzustellen um unangenehme Fragen zu stellen. Sie hat mehr Eier als manch anderer. Und zu behaupten, dass sie die Bemühungen sabotiere zeigt, dass Sie sich nicht wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt haben.

    4. Bruno, 16.04.2021, 00:56 Uhr

      Im vergangenen Jahr starben 10,5 Millionen Kinder unter 5 Jahre an Unterernährung oder fehlenden Medikamenten. Tja, das hören sie vermutlich das erste Mal. Aber die 1,8 Millionen Covid-Toten, fast alle über 80 und mit 2,3 Vorerkrankungen die sind natürlich viel viel schlimmer und darum muss man täglich tausend Mal darüber berichten.

  13. Peter Yo, 15.04.2021, 10:35 Uhr

    «Viren sind Teil unserer Umgebung. Akzeptieren wir sie»

    Mein Gott. Liebe Frau lesen sie ein Geschichtsbuch und seien Sie froh sind sie in der heutigen Zeit geboren wo zahlreiche Krankheiten dank Impfungen praktisch nicht mehr existent sind und nicht in einem Jahrhundert wo jeder Zweite elendig dahingesiecht ist und nur mit Glück so alt wurde wie sie es sind.

    «Ich stosse mich in erster Linie daran, dass die Behörden kritische Stimmen von Anfang an nie angehört haben und dass kein echter Dialog stattgefunden hat.»

    Der Dialog hat stattgefunden und es tut mir leid, dass sie nicht Teil der Community sind die in diesen Dialog eingebunden ist, aber dazu haben sie nun mal einfach nicht die nötige Ausbildung.

    Erkennen, dass man nicht alles weiss und nicht überall mitreden kann. Das wünsche ich mir von den Menschen heutzutage wieder vermehrt, das wäre etwas was man Akzeptieren könnte. Die eigenen Grenzen sehen.

    Übrigens, dass sie bei Ihrer Unterschriftensammlung andere Menschen gefährden empfinde ich als absolut unverantwortungslos. Wie können sie nur davon reden ernst genommen zu werden, wenn sie gleichzeitig die Gesundheit der anderen Leute für ihr Anliegen aufs Spiel setzen! Wie zynisch und selbstgefällig!

  14. Andreas Peter, 15.04.2021, 10:26 Uhr

    Erfreulich, einmal einen Bericht über eine Coronamassnahmenkritikerin zu lesen, welcher nicht versucht, diese anständigen und wachen Menschen lächerlich zu machen, wie es z.B. ein Herr Brotz vom Rotfunk tut, was skandalös ist.

    1. Stefan Ernst, 15.04.2021, 10:53 Uhr

      Herr Brotz sollte sich dringend eine neuen Job suchen, seine Glaubwürdigkeit ist spätestens jetzt dahin

  15. Michel von der Schwand, 15.04.2021, 10:12 Uhr

    Die Königin der Flacherdler?

    1. Dunning-Kruger, 15.04.2021, 11:23 Uhr

      Anstelle dieser ständigen undifferenzierten Denunziations-Attacken auf Andersdenkende, wäre eine inhaltliche Auseinandersetzung auf Sachebene hilfreich!

    2. Michel von der Schwand, 15.04.2021, 11:39 Uhr

      Nein, da es sich um keine Denunziations-Attacke handelt. Es bleibt jedem Menschen frei, sich über andere lustig zu machen.

    3. Andy Bürkler, 15.04.2021, 12:19 Uhr

      @Michael von der Schwand. Nein, es steht nicht jedem frei, sich über andere lustig zu machen.
      Lustig machen darf man sich nur über weisse, nichtbehinderte, christliche oder atheistische Heterosexuelle, die eine andere Meinung haben als die Propaganda vorgibt.
      Bei allen anderen wäre es Rassismus.

    4. Oski Gunz, 15.04.2021, 12:46 Uhr

      Andy Bürkler: Hauptsache, Sie können in jedem Ihrer Kommentare irgendeine Spitze gegen Ausländer oder Andersdenkende loswerden. Wollen Sie sich nicht mal eine neue Platte zutun? Muss doch langsam langweilig werden, so monothematisch unterwegs zu sein.

    5. Michel von der Schwand, 15.04.2021, 13:14 Uhr

      @Andy Büekler: Ich mache mich prinzipiel über alle lustig, die über den Rand der Erde stürzen. Ob es sich dabei um Personen, etwelcher sexueller Orientierung, Geschlechtes, Farbe, Zugehörigkeit etc. handelt, ist mir dabei Wurst. Menschen sind Menschen!

    6. Andy Bürkler, 15.04.2021, 14:00 Uhr

      @Oski Gunz: Ich weiss nicht, wo sie hier eine «Spitze gegen Ausländer oder Andersdenkende» sehen.
      Ich fasse hier ja nur die «Haltung» des Mainstream zusammen.
      Dem Mainstream den Spiegel vorzuhalten ist übrigens der Inbegriff von «anders denken». Dafür sind Sie ja angeblich?
      Oder verstehen Sie selber nicht mehr, was Sie eigentlich meinen?

    7. Moni, 15.04.2021, 21:35 Uhr

      So kann man alles ins Lächerliche ziehen, wenn man den Tiefsinn nicht hat, auch mit anderen Meinungen umzugehen.

    8. Bruno, 16.04.2021, 00:58 Uhr

      Wow… das ist ihnen jetzt ganz alleine eingefallen? Gratulation dazu…

Abonniere den Newsletter

Und erhalte unsere Post ganz nach Deinen Bedürfnissen und Wünschen: Täglich oder wöchentlich.