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Zuger Regierung verlangt Sanierungstunnel – aber subito
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Der westliche Tunnelausgang des Nadelöhrs am Zimmerberg. (Bild: Wikimedia Commons)

Zimmerberg-Basistunnel II soll in Planung Zuger Regierung verlangt Sanierungstunnel – aber subito

1 min Lesezeit 29.11.2017, 11:18 Uhr

Der Zuger Regierungsrat begrüsst die Realisierung des Ausbauschritts 2035 der Schweizer Bahninfrastruktur mit 11,5 Milliarden Franken durch den Bund. Und er tut, was das Kantonsparlament von ihm verlangt: Er will die Aufnahme des Zimmerberg-Basistunnel II in die Planung, wie auch die sofortige Realisierung eines Sanierungstunnel auf der Stammstrecke zwischen Horgen-Oberdorf und Baar-Litti.

 

«Sofern der Bund nur den Ausbauschritt 2030 mit 7 Milliarden Franken beschliesst, verlangt er die Aufnahme des Zimmerberg-Basistunnels II (ZBT II) in dieses Paket und fordert, dass die Projektierungsarbeiten am ZBT II und dessen Bau unverzüglich aufgenommen werden», heisst es in den Mitteilungen des Zuger Regierungsrats vom Mittwoch.

Die nationalen Ausbauten im Raum Zug sollten kritisch hinterfragt und optimiert werden, so dass das bestehende Stadtbahnangebot nicht verdrängt werde. Zudem verlangt die Kantonsregierung, dass der Bund in seiner Botschaft die sofortige Sanierung der Stammlinie zwischen Horgen Oberdorf und Zug durch einen Sanierungstunnel vorsieht. Das Zuger Kantonsparlament hatte dies mit einer Motion verlangt (zentralplus berichtete). Siehe auch unsern Bericht vom September 2017 dazu.

Gegen Halbierung der Asylbeiträge

Der Regierungsrat äussert sich auch zum Thema Asyl. Er begrüsse, dass die Asylverfahren mit der Neustrukturierung des Asylwesens beschleunigt werden sollen. Der zusätzliche Verwaltungsaufwand sei für den Kanton Zug jedoch nicht zu unterschätzen.«Der Regierungsrat lehnt darum die vom Bund geplante Halbierung der Entschädigungsbeiträge ab.»

Die Kantonsregierung fordert in ihrer Vernehmlassungsantwort zur Neustrukturierung des Asylbereichs, dass die Verwaltungskostenpauschale und der Bundesbeitrag für die Rückkehrberatung auf dem heutigen Stand verbleiben.

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