Zuger Polizei passt Kommandostruktur an
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Die Zuger Polizei hat auch neue Dienste geschaffen – wie ein Cyberdienst. (Bild: Zuger Polizei)

Zudem gibt's neuen Cyberdienst Zuger Polizei passt Kommandostruktur an

2 min Lesezeit 01.04.2021, 08:21 Uhr

Die Zuger Polizei passt ihre Kommandostruktur an. Neu gibt es sechs statt vier Abteilungen. Auch wurden neue Dienste geschaffen – wie den Cyberdienst.

Nach seiner Wahl zum Kommandanten per Anfang 2019 hat Thomas Armbruster in Absprache mit Sicherheitsdirektor Beat Villiger entschieden, die Zuger Polizei einer «fundierten Organisationsüberprüfung» zu unterziehen.

Im Verlauf dieses Prozesses seien die heutigen Tätigkeiten der Zuger Polizei kritisch beleuchtet worden – auch im Hinblick auf ihre Wirkung für die Kernaufgaben Prävention, Intervention und Strafverfolgung (Repression). Dieser Prozess, der von der Sicherheitsdirektion eng begleitet worden sei, dauerte rund ein Jahr, teilen die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Donnerstag mit.

Internes Reorganisationsprojekt

Auf Grund dieser Analyse wurde entschieden, ein internes Reorganisationsprojekt mit dem Namen «PEAK» zu starten, um die bisherige Organisation an die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse des Kantons, der Bevölkerung und der Polizeiarbeit anzupassen.

Diesbezüglich seien zuerst eine Vision und eine Strategie entwickelt worden und die Produkte sowie deren Prozesse bestimmt. Das Jahr 2020 stand neben Corona «ganz im Zeichen dieser Neustrukturierung».

Vier statt sechs Abteilungen

Um die Prozesse effektiver und effizienter zu gestalten, wurde die Kommandostruktur von vier auf sechs Abteilungen erweitert. Es sind dies die Abteilungen Stabsabteilung, Bereitschafts- und Verkehrspolizei, Regionenpolizei, Kriminalpolizei, Technik und Informatik sowie Planung, Einsatz und Spezialformationen. Im Weiteren wurden auch neue Dienste geschaffen wie ein Cyberdienst und der Dienst präventive Massnahmen.

Das Organigramm «Kommando Zuger Polizei».

Zuger Polizei erarbeitet neues Schichtenmodell

Derzeit erarbeitet die Zuger Polizei ein neues Schichtmodell. Dieses soll die Personaldisposition für die Einsatzorganisation weiter optimieren als auch für die Mitarbeitenden mehr Flexibilität ermöglichen.

Ziel sei es, dass auf Anfang 2022 alle strukturellen und personellen Veränderungen abgeschlossen sind. Der Kommandant wie auch der Sicherheitsdirektor sind überzeugt, «dass die Zuger Polizei mit der Organisationsanpassung wertvolle Synergien nutzen» und künftigen Herausforderungen optimal begegnen könne.

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