Neue Allianz gebildet Zuger Parteien machen gegen «No Billag» mobil

1 min Lesezeit 09.02.2018, 07:30 Uhr

Seltene Einigkeit: Von den Alternativen bis zur FDP formieren sich die Zuger Parteien gegen No-Billag-Initiative. Auch die Jungparteien warnen vor dem «Kahlschlag».

Zuger Parteien von links bis rechts haben im Abstimmungskampf gegen die No-Billag-Initiative eine breit abgestützte Allianz gebildet. CVP, FDP, GLP, Alternative-die Grünen und SP haben das Papier unterzeichnet und so «dieser Initiative mit einem deutlichen Nein eine klare Abfuhr erteilt», heisst es in einer Mitteilung. Einzig die SVP und die Junge FDP sind nicht dabei, sie unterstützen die Initiative, über die das Schweizer Stimmvolk am 4. März abstimmt.

Die anderen Parteien sind sich einig, dass die Initiative zu radikal sei und mehr als nur die Billag-Gebühren abschafft. «Sie führt zu einem Kahlschlag bei der SRG und bei den lokalen privaten Radio- und Fernsehstationen», heisst es. Für eine starke und gesunde Demokratie brauche es unabhängige und seriöse Medien.

Weiter argumentiert die Allianz: Der Zugang zu den meinungsbildenden Informationen müsse allen Schweizerinnen und Schweizern offen sein – und dies in sämtlichen Sprachregionen unseres Landes. «Menschen mit einer Sinnesbeeinträchtigung sind auf die aufwändigen Zusatzleistungen der SRG besonders angewiesen.»

Neben den «normalen» Parteien sprechen sich auch diverse 60plus-Vereinigungen sowie die Jungparteien gegen «No Billag» aus. Junge GLP, JCVP, Juso und Junge Alternative wehren sich also gegen das Klischee, junge Menschen seien nicht an den SRG-Sendern interessiert: «Gerade die Jungparteien erachten eine fundierte unabhängige Information als eine zentrale Voraussetzung für eine solidarisch gelebte und offene Gesellschaft».

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