Zugerinnen melden ihre «wilden Nachbarn» fleissig
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Ein Siebenschläfer, der sich in Zug hat blicken lassen. (Bild: pd)

Bereits 700 Tierbeobachtungen Zugerinnen melden ihre «wilden Nachbarn» fleissig

1 min Lesezeit 3 Kommentare 10.11.2020, 19:22 Uhr

Im Kanton Zug sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Aber auch Salamander und Hermeline fühlen sich hier daheim. Das zeigt ein Blick in die Meldeplattform, die Kanton, Gemeinden und Naturschutzorganisationen eingerichtet haben.

Mitten im Lockdown wurde die Plattform zug.wildenachbarn.ch lanciert. Kanton, Gemeinden und Naturschutzorganisationen riefen Zugerinnen und Zuger auf, ihre Wildtierbeobachtungen in diesem wissenschaftlichen Mitmach-Projekt zu teilen.

Wie sich jetzt zeigt, haben viele die unverhofft freie Zeit rege genutzt. Wie die «Zuger Zeitung» berichtet, sind bis heute 700 Beobachtungen eingegangen. Fuchs und Igel sind demnach die häufigsten (gesichteten) Wildtiere im Kanton.

Rehe, Eichhörnchen, Dachs, Blindschleichen und Gämsen fühlen sich in Zuger Gefilden ebenfalls wohl. Siebenschläfer, Eisvögel oder Biber gehören schon zu den eher seltenen Gästen. Die Bildergalerie auf der Webseite eröffnet auf jeden Fall einen Einblick in die faszinierende Tierwelt rund um das eigene Zuhause. Und animiert vielleicht den einen oder die andere zum Mitmachen.

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3 Kommentare
  1. Luc Bamert, 10.11.2020, 23:38 Uhr

    Zum Titel „Zugerinnen …“: Es ist klar, dass jedes Medium das Recht auf seine eigene Sprachregelung hat. Es sollte sich jedoch auch überlegen, ob ihm dabei die Leser (sic!) folgen wollen. Die allermeisten wohl kaum, denn eine solche Pluralform riecht doch sehr nach pädagogischem Furor und feministisch angehauchter Umerziehung.

    1. Redaktion Lena Berger, 11.11.2020, 10:26 Uhr

      ZugerInnen, Zuger, Zuger*innen, Zugende? Die Redaktion von Zentralplus hat sich lange überlegt, wie wir mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Ansprüchen an gendergerechte Sprache umgehen sollen. Die perfekte Antwort haben wir nicht gefunden – also haben wir vor rund einem Jahr die Leserinnen und Leser gefragt, welche Sprachregelungen sie bevorzugen. Seither wechseln wir im Plural zwischen weiblicher und männlicher Form ab. Die Rückmeldungen sind mehrheitlich positiv, weil diese Lösung relativ gut lesbar ist – auch wenn man vielleicht im ersten Moment darüber stolpert.

    2. Luc Bamert, 11.11.2020, 12:12 Uhr

      Frau Berger, besten Dank für Ihre Rückmeldung, auch Ihre anderen Rückmeldungen schätze ich sehr. In dieser Sache werden wir uns wohl nie einig werden. Klar, es gibt schlimmere Varianten. Ich bin jedoch gespannt auf die Reaktionen, wenn getitelt wird: „Maskenverweigerinnen werden weggewiesen“ oder „Verkehrssünderinnen werden härter angefasst“. Jedes Kind nimmt doch automatisch an, wenn von Lehrern die Rede ist, auch Lehrerinnen gemeint sind. Das generische Maskulinum sollte auf keinen Fall abgeschafft werden.
      Bei den Tieren im obigen Artikel ist es doch auch klar, dass immer beide Geschlechter gemeint sind: beim Dachs (Dächsin), Biber (Biberine), Fuchs (Füchsin). Ebenso ist bei der Katze (f.) der Kater immer mitgemeint. Sonst müsste man sämtliche Märchenbücher umschreiben, in denen es von Bären und Wölfen nur so wimmelt. Und natürlich auch die Zoologiebücher.
      Der Irrtum der „gendergerechten Sprache“ ist die Ablehnung des Unterschieds zwischen biologischem (Sexus) und grammatikalischem Geschlecht (Genus).

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