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Zuger Kiesreserven reichen noch zehn Jahre – was dann?
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Kieswerk im Äbnetwald. (Bild: mam)

Kanton Zug sucht neue Abbaugebiete Zuger Kiesreserven reichen noch zehn Jahre – was dann?

1 min Lesezeit 09.07.2019, 12:27 Uhr

Der Kanton Zug hat letztes Jahr weniger Kies abgebaut – das sei erfreulich. Trotzdem reichen die Reserven nicht mehr lang.

Im Kanton Zug wurden im vergangenen Jahr 362’000 Kubikmeter Kies abgebaut, teilt die Baudirektion mit. Das ist markant weniger als in den Vorjahren, wo der Schnitt bei 468’000 Kubikmeter liegt. Nach zuletzt vier Jahren mit Exportüberschüssen resultierte 2018 wieder ein Importüberschuss.

Die im Richtplan gesicherten Reserven reichen noch für knapp zehn Jahre, wie aus dem Jahresbericht hervor geht. Gemäss Angaben der Kieswerke standen per Ende 2018 in den Kiesgruben noch rund 5,5 Millionen Kubikmeter freies Auffüllvolumen zur Verfügung.

Im Hinblick auf den haushälterischen Umgang mit den Kiesvorkommen im Kanton Zug seien die neuesten Erhebungen erfreulich. «Der Kiesabbau im Kanton Zug ist gedrosselt», heisst es in der Mitteilung. Dies nicht zuletzt deshalb, weil zwei Gebiete nahezu abgebaut sind und die Baudirektion gleichzeitig bei der Erneuerung von Abbaubewilligungen für bestehende Werke die jährliche Abbaumengen limitiert.

Für die Zeit ab 2029 müsse der Kanton Zug neue Abbaumöglichkeiten zur Sicherstellung seiner Kiesversorgung erschliessen. Zur Diskussion steht derzeit die Festsetzung eines neuen Abbaustandorts im Gebiet Hatwil/Hubletzen in der Gemeinde Cham im kantonalen Richtplan.

Im August 2019 legt die Baudirektion die entsprechende Richtplananpassung für die Mitwirkung der Bevölkerung öffentlich auf.

Im letzten Jahr wurde zudem 824’000 Kubikmeter offenes Kiesgrubenvolumen mit unverschmutztem Aushub aufgefüllt und rekultiviert.

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