Zuger IT-Debakel geht in die nächste Runde

1 min Lesezeit 25.02.2016, 12:51 Uhr

Das IT-Debakel im Kanton Zug ist noch nicht abgeschlossen: Die von der Regierung vorgeschlagenen Empfehlungen für künftige Informatikprojekte gehen dem Kantonsrat nicht weit genug – und somit muss der Kantonsrat nochmals hinter die Bücher.

Das Zuger IT-Debakel geht in die nächste Runde: Der Kantonsrat zeigte sich am Donnerstag nicht zufrieden mit den Empfehlungen des Zuger Regierungsrates. Dieser muss sich somit erneut mit dem Ablauf und der Kompetenzverteilung bei Informatikprojekten befassen. Die Rückweisung an die Regierung wurde mit 63 zu 11 beschlossen.

Auslöser für die Informatik-Diskussion war die geplante Software für die Einwohnerkontrolle. Das Ziel wäre gewesen, eine Software zu entwickeln, die man auch in anderen Schweizer Gemeinden hätte einsetzen können und sich somit zur Weitervermarktung geeignet hätte.

Drei Millionen Franken in den Sand gesetzt

Sieben Jahre lang hat man beim Kanton Zug an einer Lösung gearbeitet – doch dann gab die Zuger Regierung im Januar 2013 den Abbruch des Projekts bekannt. Knapp drei Millionen Franken hatte man bis dahin bereits ausgegeben. Der Entwicklungsstopp führte zu mehreren Vorstössen im Kantonsrat und schliesslich zur Bildung einer Kommission, welche die Hintergründe des Scheiterns untersuchte.

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