Grimme-Preis: Zuger Film über Steuerparadies  nominiert
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Regisseurin Luzia Schmids Film über das Zuger Steuerparadies ist für den Grimme-Preis nominiert. (Bild: ZDF)

«Der Ast auf dem ich sitze» Grimme-Preis: Zuger Film über Steuerparadies nominiert

1 min Lesezeit 1 Kommentar 02.03.2021, 18:20 Uhr

«Der Ast auf dem ich sitze» von Luzia Schmid beleuchtet die Entstehung des Zuger Steuerparadieses. Der Film sorgt nun auch im Ausland für Furore.

Der Grimme-Preis gehört zu den renommiertesten deutschen Filmpreisen. Genauer zeichnet er Sendungen aus, die im deutschen Fernsehen gezeigt wurden. Die Nomination von «Der Ast auf dem ich sitze» ist ein persönlicher und kritischer Blick der Zuger Regisseurin Luzia Schmid auf das Steuerparadies (zentralplus berichtete).

Mit der Ausstrahlung im ZDF hat er aber auch in Deutschland Interesse geweckt, wie ein Blick auf die Liste der nominierten Produktionen für den Grimme-Preis zeigt, der am 27. vergeben wird. Die nominierten Fernseh-Filme und Produktionen wurden von drei Jurys erkoren, die sich in mehrtägigen Sitzungen über die Einsendungen beraten haben. In der Kategorie «Information und Kultur» trifft «Der Ast auf dem ich sitze» auf starke Konkurrenz von Produktionen, die im deutschen Fernsehen gezeigt oder auf Netflix ausgestrahlt wurden und sich mit Themen wie Wikileaks, Holocaust oder Klimawandel beschäftigen.

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1 Kommentare
  1. Martina Notter, 03.03.2021, 08:21 Uhr

    Das ist ein sehr gutes Geschäftsmodell: mittels Filmen (oder Büchern) im Ausland die alte Heimat kritisieren. Besonders bei den deutschen Medien und Politikerinnen lässt sich mit Selbstbezichtigung und Selbstanklage viel Applaus holen. «Schaut her, die Schweizer sind nicht besser als wir (es waren).»

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