Zuger FDP will Transparenz bei gescheiterten Bauprojekten
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Auf der 3,8 Hektar grossen Parzelle Allmendhof soll die Kantonsschule Cham gebaut werden. Doch es gibt Einsprachen – unter anderem vom Verein Mehr Wert Cham. (Bild: woz)

Planungskosten bleiben am Kanton haften Zuger FDP will Transparenz bei gescheiterten Bauprojekten

1 min Lesezeit 27.02.2019, 07:41 Uhr

Sagt das Volk Nein zu einem geplanten Bauprojekt, so waren die getätigten Planungen für die Katz. Dennoch fallen Kosten an. Die FDP will nun wissen, wie hoch diese in den letzten Jahren waren.

Das Chamer Stimmvolk hat kürzlich sowohl die notwendige Umzonung sowie den Standortbeitrag von 20 Millionen Franken für die Kantonsschule Ennetsee abgelehnt. Damit kann eine Kantonsschule am vorgesehenen Chamer Standort nicht mehr realisiert werden (zentralplus berichtete).

Nun haben die beiden FDP-Kantonsräte Karen Umbach und Beat Unternährer einen Vorstoss dazu eingereicht. Die beiden gehen davon aus, dass auch abgelehnte Bauprojekte den Steuerzahler beträchtliche Summen kosten. Dies in Form von Projektierungskosten. Sie möchten mit einer Interpellation einen Beitrag zur Transparenz solcher Kosten leisten. Das Scheitern des Projektes Kantonsschule Ennetsee ist das letzte in einer Reihe von Projekten und Plänen des Kantons, die das Stimmvolk nicht goutiert hat.

Nebst der Kantonsschule Ennetsee nennen die beiden Kantonsräte das alte Kantonsspital, das Theilerhaus oder den Stadttunnel.

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