Zuger Bachelorette: «Liebe ist das Tüpfchen auf dem i»
  • Gesellschaft
Die Zugerin Chanelle Wyrsch ist die neue Bachelorette. (Bild: 3plus)

Neue Staffel startet morgen Zuger Bachelorette: «Liebe ist das Tüpfchen auf dem i»

5 min Lesezeit 1 Kommentar 19.04.2020, 17:00 Uhr

Aus 22 Männern darf die Zugerin Chanelle Wyrsch in der neuen Staffel von «Die Bachelorette» auswählen. Die bekannte Schlagersängerin hat das Abenteuer genossen und schwärmt jetzt von Schmetterlingen im Bauch.

Die Sonne scheint, die Blumen blühen und die Vögel zwitschern. Der Frühling ist da. Die Zeit, in der die Hormone in Wallungen geraten und wir uns verlieben – wenn wir uns näher als zwei Meter kommen dürfen. Als neue Bachelorette musste Chanelle Wyrsch den Frühling aber etwas vorverschieben. Die neue Staffel auf 3+ läuft am 20. April an und die Schlager- und Musicalsängerin ist längst wieder zurück aus Thailand und lernt ihren Auserwählten in diesen speziellen Zeiten näher kennen.

Aufgewachsen ist die 23-Jährige in Hünenberg. «Ich hatte eine sehr schöne Kindheit. Hünenberg ist ein Dorf, wir waren viel draussen und die Freunde, die ich damals hatte, sind auch heute noch meine Freunde. Hier kennt jeder jeden. Ich wohne auch jetzt noch hier bei meinen Eltern», erzählt sie. Sie könne sich aber schon vorstellen, in Zukunft wegzuziehen, vielleicht sogar ins Ausland. «Das hängt auch von meinem Partner ab», betont sie.

Bis ins Halbfinale von DSDS

Chanelle Wyrsch mag das Abenteuer. So hat sie gleich nach ihrem KV-Lehrabschluss im Sommer 2016 den Job an den Nagel gehängt und bei «Deutschland sucht den Superstar» mitgemacht, wo sie im Halbfinale ausschied. Anschliessend hat sie im Musical «Grease» mitgemacht. «Ich habe schon immer viel Musik gemacht. Und nach dem KV wusste ich genau, was ich will. Ich wollte auf die Bühne», betont sie.

«Ich bin mit offenem Herzen nach Thailand gereist.»

Chanelle Wyrsch

Als Sängerin kann sie ihr Hobby zum Beruf machen und gleich mit einem weiteren Hobby, dem Reisen, verbinden. Dass sie ausgerechnet Schlager singt, hat wohl damit zu tun, dass ihre Eltern auch gern Schlager hören und Chanelle Wyrsch, als sie noch klein war, zum Tanzen mitnahmen. «Ich höre schon auch andere Musik, wie die Charts oder Hip-Hop, aber meine Freunde leben damit, dass bei mir auch mal ein guter, moderner Schlager läuft», erzählt sie lachend.

Chanelle steht auf handwerkliche Begabung

Ein Abenteuer, das ist für die Hünenbergerin auch ihre Teilnahme bei der «Bachelorette». «Ich habe die Sendung schon immer verfolgt. Als ich angefragt wurde, dachte ich: Wer kann schon von sich behaupten, mit 22 Männern eine tolle Zeit in Thailand zu verbringen. Wenn ich dabei noch die Liebe finden sollte, wäre das das Tüpfelchen auf dem i. Ich bin mit offenem Herzen nach Thailand gereist. Und jetzt bin ich sehr glücklich und habe Schmetterlinge im Bauch», verrät sie.

Die verschiedenen Begegnungen mit den Männern wurden nach Chanelles Bedürfnissen gestaltet. So sei ihr zum Beispiel wichtig, dass ein Mann auch etwas handwerklich begabt ist. Überrascht habe sie, wie gross das Gefühlschaos gewesen sei. «Die Männer sind charmant, umgarnen einen. Die Sonne scheint, der Strand, Ferienfeeling. Da verliebt man sich fast automatisch», meint sie schmunzelnd. Durch die gemeinsame Zeit hätte sie aber jeden gern bekommen und bei mehreren sogar Herzklopfen gehabt. «Kurz vor dem Finale wusste ich noch nicht, wem ich die letzte Rose schenke.»

Challenges helfen bei der Auswahl

Deshalb hätten ihr die verschiedenen Challenges auch geholfen: «Hier musste mal nicht ich auswählen, sondern ein Wettbewerb hat den Gewinner ausgesucht. Und es war mir schon wichtig, dass sich die Männer Mühe geben und nicht einfach nur für Ferien in Thailand waren», sagt Chanelle Wyrsch.

«Wir sind viel daheim, kochen und essen zusammen, schauen Netflix und sind im Garten.»

Chanelle Wyrsch

Sonne, Strand, Meer und viel nackte Haut: Zum Ferienfeeling gehört wohl auch der Körperkult. «Am ersten Abend lerne ich die Männer ja in schönen Anzügen kennen. Aber natürlich nimmt es einen dann auch wunder, wie sie darunter aussehen», so die aufgestellte Hünenbergerin. Dass sie selbst keine Tattoos und Piercings habe, liege nicht daran, dass es ihr nicht gefallen würde: «Ich habe nur Angst vor den Nadeln und wüsste gar nicht, was ich wo tätowieren wollen würde.»

Zum Körperkult gehört bei der Kuppelsendung auch, dass die Kandidaten mit der Bachelorette auf Tuchfühlung gehen. «Ich bin da recht oldschool. Ich knutsche nicht schon beim ersten Daten. Doch in Thailand musste alles etwas schneller gehen. Hätte ich da einige Dates gewartet, wäre die Sendung schon vorbei gewesen», meint sie lachend. Da hätte sie mehr Gas geben müssen – und neugierig sei sie natürlich auch gewesen.

Corona-Krise als Chance für ein echtes Kennenlernen

Nun ist die Bachelorette mit ihrem Auserwählten zurück aus Thailand. «Die Corona-Krise kam uns fast etwas entgegen, da wir uns ja nicht in der Öffentlichkeit zeigen dürfen, bevor das Finale im Fernsehen gelaufen ist. Wir sind viel daheim, kochen und essen zusammen, schauen Netflix und sind im Garten», erzählt Chanelle Wyrsch. Der Garten ist ihr sowieso wichtig, denn – wenn sie zwischen Auftritten daheim ist – hilft sie ihrem Vater, der eine Landschaftsgärtnerei betreibt.

Die Ausstrahlung der «Bachelorette» wurde um zwei Wochen auf den 20. April verschoben. Aber nicht, weil sich der Sender gedacht hat, dass so ein Format in der Krise nicht ankommen könnte. «Das The-Voice-of-Switzerland-Finale wurde aus produktionstechnischen Gründen verschoben. Und deshalb startet unsere Show später», erklärt Chanelle Wyrsch, die die Folgen nun leider nicht im Public Viewing anschauen kann. Und ob sie die Folgen mit ihrem Auserwählten schaut, wird das Publikum wohl in der zehnten Folge rausfinden.

«Die Bachelorette», ab Montag, 20. April, 20.15 Uhr, 3+

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

In diesen Artikel haben wir viel Zeit investiert. Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

1 Kommentare
  1. CScherrer, 21.04.2020, 08:47 Uhr

    Darf man sich über doofe Menschen lustig machen? Vielleicht wäre eine Kritik am Bildungssystem eher angebracht. Scheint nicht, dass die Protagonisten reichlich Bildung abbekommen haben.

Abonniere den Newsletter

Und erhalte unsere Post ganz nach Deinen Bedürfnissen und Wünschen: Täglich oder wöchentlich.