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Zug und Luzern verdienen dank Negativzinsen
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Die Kantone achten sehr genau darauf, wo sie ihr Geld anlegen und wo sie ihre Schulden aufnehmen.

Kantone nutzen Kreditgeschäft Zug und Luzern verdienen dank Negativzinsen

1 min Lesezeit 08.11.2019, 07:05 Uhr

Seit der Einführung von Negativzinsen können Schulden rentieren, während grosse Vermögen gar Verluste mit sich bringen können. Dies trifft auch die öffentliche Hand.

Eine Umfrage der «Luzerner Zeitung» unter den sechs Zentralschweizer Kantonen zeigt, dass sich Luzern und Zug besonders geschickt verhalten.

Im letzten Jahr verdiente Zug mit dem Anlegen von Vermögen trotz Negativzinsen und der Aufnahme von Krediten dank Negativzinsen über 700’000 Franken, dieses Jahr sollen es gar 1,7 Millionen sein. Finanzdirektor Heinz Tännler sagt: «Es ist ein tägliches Ringen, damit wir kein Geld liegen lassen.» Regelmässig müsse er Ausnahmebewilligungen erteilen, damit das Geld so gut wie möglich angelegt werde.

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Auch in Luzern macht man sich die Entwicklungen am Finanzmarkt zu Nutze. Im vergangenen Jahr verdiente der Kanton Luzern damit knapp 700’000 Franken. Dieses Jahr soll der Betrag steigen.

«Seit der Einführung von Negativzinsen ist eine der effektivsten Massnahmen die, dass wir fällige Darlehen nicht mehr nur langfristig finanzieren. Vermehrt nehmen wir benötigte Mittel kurzfristig am Geldmarkt auf», sagt Hansjörg Kaufmann, Leiter der Dienststelle Finanzen. Kaufmann erklärt: «Wir sind keine Bank. Wenn sich aber die Chance bietet, im Kreditgeschäft Geld zu verdienen, nutzen wir sie.»

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