Zug soll in neuem Licht erstrahlen

2 min Lesezeit 29.02.2016, 10:39 Uhr

Ein neuer Beleuchtungsplan soll die Attraktivität der Stadt Zug erhöhen, Strom sparen und die Lichtverschmutzung vermindern. Der Stadtrat beantragt dafür einen Kredit von knapp 400’000 Franken.

Die Beleuchtung von Strassen und öffentlichen Wegen erfolgt in Zug heute ohne übergeordneten Plan. Dies will der Stadtrat zumindest für einen Teil der Stadt ändern. Er hat deshalb einen sogenannten «Plan Lumière» verabschiedet und setzt damit ein Postulat der Fraktion CSP/Alternative aus dem Jahr 2011 um.

Herzstück des Beleuchtungsplans ist der Landsgemeindeplatz (siehe Bild). Dort sollen die Kugelleuchten durch LED-Leuchtmittel ersetzt werden. «Die LED-Leuchten bieten mehrere Vorteile: Sie brauchen weniger Strom und richten das Licht gezielt dorthin, wo es gebraucht wird», sagt Stadtratsvizepräsident André Wicki, Vorsteher Baudepartement. «So haben wir weniger Lichtverschmutzung, ohne dass die Sicherheit darunter leidet.» Die Fassaden der Häuser rund um den Landsgemeindeplatz sollen mit einem Projektor dezent beleuchtet und hervorgehoben werden. Die Liegenschaftsbesitzer stehen diesem Projekt positiv gegenüber.

Weiter umfasst der Beleuchtungsplan folgende Gebiete:

  • Hafen bis Katastrophenbucht: Die Kugellampen werden durch LED-Leuchten ersetzt. Zur Verbesserung der Sicherheit werden neun zusätzliche Kandellaber installiert. 
  • Katastrophenbucht: Die Kugelleuchten werden durch Poller ersetzt, die rund einen Meter hoch sind. Ausserdem wird unterhalb der Brücke ein Lichtband installiert.
  • Landsgemeindeplatz bis Gärbiplatz: Hier wird die Beleuchtung reduziert, einzelne Kandelaber entfernt.
  • Bereich Casino inklusive Seeliken und Lindenplatz: Hier wird die Beleuchtung nach der Sanierung des Casinos angepasst.

«Die wunderschöne Seepromenade hat es verdient, besser ins Licht gesetzt zu werden. Dies wertet die Stadt, insbesondere die Altstadt, auf und erhöht auch die Sicherheit», sagt André Wicki. Die Umsetzung des Beleuchtungsplans kostet 394’000 Franken. Über den Kredit befindet der Grosse Gemeinderat im April. Stimmt das Parlament dem Plan zu, wird er im Sommer 2016 umgesetzt.

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