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Bund soll sich zurückhalten
Zug ist gegen die Verschärfung der Corona-Massnahmen

  • Lesezeit: 2 min
  • Kommentare: 8
Martin Pfister CVP Regierungsrat Zug Gesundheitsdirektor
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Gesundheitsdirektor Martin Pfister sowie seine Kollegen im Zuger Regierungsrat wollen vorerst keine verschärften Corona-Massnahmen auf nationaler Ebene. (Bild: uus)

Der Bundesrat hat am Montag verschärfte Corona-Massnahmen in die Vernehmlassung der Kantone geschickt. Der Kanton Zug hat darauf geantwortet – und ist mit dem Vorgehen des Bundesrats nicht einverstanden.

Die Ereignisse in der Corona-Pandemie in der Schweiz überschlagen sich derzeit. Erst scheute sich der Bundesrat vor der Covid-Abstimmung, neue Massnahmen zu ergreifen. Viele Kantone sind daraufhin in die Bresche gesprungen und haben auf kantonaler Ebene verschärfte Massnahmen beschlossen. Darunter auch der Kanton Zug, wo in öffentlichen Innenräumen ab heute eine Maskenpflicht gilt (zentralplus berichtete).

Gleichzeitig äussert sich der Kanton Zug zu den vorgeschlagenen Massnahmen auf nationaler Ebene, die der Bundesrat ab Montag umsetzen will. In seiner Stellungnahme zeigt sich, dass er sich vorerst keine verschärften Massnahmen vonseiten des Bundes wünscht: «Wir bitten den Bundesrat, Ruhe und Struktur in die Abläufe zu bringen und den Kantonen nun zuerst die Gelegenheit geben, ihre eigenen Massnahmen gegenüber der Bevölkerung kommunizieren und umzusetzen.» Der Kanton bitte darum den Bundesrat, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen, die während der Pandemie meist gut funktioniert habe, mit einem überstürzten Vorgehen nicht zu gefährden.

Zug will keine Ausweitung der Zertifikatspflicht

Entsprechend lehnt der Kanton Zug sämtliche vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen ab. Er will weder eine Ausweitung der Zertifikatspflicht noch begrüsst er die Erhebung der Kontaktdaten an Sport- und Kulturveranstaltungen. Auch von den drei Varianten des Bundesrats hinsichtlich Schutzmassnahmen am Arbeitsplatz unterstützt der Kanton Zug keine einzige. Er verweist in seiner Stellungnahme darauf, dass der Kanton die ausgeweitete Maskenpflicht sowie Reihentests an den Schulen bereits umgesetzt habe.

So hält der Zuger Regierungsrat in seiner Stellungnahme abschliessend fest: «Der Bundesrat sollte sich darauf konzentrieren, die Lage weiterhin systematisch beobachten sowie beurteilen und sich jetzt auf eine allfällige Verschlechterung der epidemiologischen Situation sowie der Versorgungskapazitäten vorzubereiten.»

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8 Kommentare
  1. Otto G, 02.12.2021, 14:09 Uhr

    Letztens ist mir zu Ohren kommen, dass die Polizei im Kanton Zug keinen Auftrag zum Durchsetzen der Zertifikatspflicht im Gastro hat! Wieso sich wohl keiner daran hält? Tragisch einfach nur Tragisch

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    1. Toni Binder, 05.12.2021, 12:18 Uhr

      Auch ich habe vernommen, dass gewisse Restaurant im Kanton Zug die Zertifikatskontrolle nicht durchführen!!

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  2. Black Pearl, 02.12.2021, 11:46 Uhr

    Der Bundesrat soll überall 2G einführen. Die diversen kleinen Massnämli setzen die Kantone bereits um. Es soll endlich Schluss sein mit der Rücksicht auf die Ungeimpften.

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  3. Kasimir Pfyffer, 02.12.2021, 09:40 Uhr

    Der Kanton Zug zeigt das Schweizer Corona-Problem sehr anschaulich: Die objektiven Stimmen (zum Beispiel Kantonsarzt Hauri oder grosse Buden wie Siemens) plädieren für rasches Handeln und Schützen, die narzisstische Exekutive (siehe oben) ist beleidigt. Und fürs Beleidigtsein und Nichtstun finden solche Schönwetterkapitäne immer einen Grund. Mimimimi, wir wollen selber sagen, mimimi, der Bund soll sagen, MIMIMI, der Bund hat gesagt. Abwählen und mit fähigen Kräften ersetzen.

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    1. Der Inspektor, 02.12.2021, 11:45 Uhr

      Die Kommunikation ist doch einfach nur Stümperhaft. Also Zug will einfach nicht, dass der Bund hereinschwatzt, auch wenn er das gleiche sagt. Bitte klärt mich auf was nun gilt.

      «Entsprechend lehnt der Kanton Zug sämtliche vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen ab. Er will weder eine Ausweitung der Maskenpflicht…»

      Und dann kommt «… Kanton Zug keine einzige. Er verweist in seiner Stellungnahme darauf, dass der Kanton die ausgeweitete Maskenpflicht sowie Reihentests an den Schulen bereits umgesetzt habe.»

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    2. Sali, 02.12.2021, 11:49 Uhr

      Also der Kantonsarzt ist die rechte Hand der Exekutive. Ich will mal sehen, dass der sich vehement gegen die GDK stellt. Der pinkelt sich doch nicht ans eigene Bein.

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  4. Michel von der Schwand, 02.12.2021, 09:34 Uhr

    Das Zertifikat ist in etwa der gleiche Unfug wie die neuen Kampfflugzeuge. Gefälschte Zertifikate werden nicht erkannt etc. Zudem begeben sich Corona-Infiszierte nicht in Quarantäne. Kenne persönlich mehr als einen Fall. Dem komplette Schwachsinn ist nur noch mit dem Impfen zu begegnen. Wissenschaftlich belegt, dass a: Infiszierte Geimpfte das Virus praktisch nicht weitergeben b: Geimpfte einen milderen Verlauf haben. Zudem muss zwingend getestet werden, dass uns die Ohren gewaglen. Labern und auf seinem warmen Regierungsratssitz sitzen, hilft nicht weiter. Ebenso die vielgepriesene Eigenverantwortung. Existiert nicht. Was existiert ist der Egoismus und die Arschlochgesellschaft einer wohlstansverwahrlosten Schweiz. To many Deppen fahren das Ding an die Wand.

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  5. Alain, 02.12.2021, 09:11 Uhr

    Die meisten IPS in der Schweiz sind schon voll. Auf was genau wollen diese völlig inkompetenten Herren warten?

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