Zug: Kanton beschliesst Kürzungen von Littering-Massnahmen
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Die KIP-Patrouille: mit grauen Westen im Einsatz gegen unflätige Abfallsünder. (Bild: lih)

Es muss weiter gespart werden Zug: Kanton beschliesst Kürzungen von Littering-Massnahmen

1 min Lesezeit 22.02.2018, 13:28 Uhr

Abfall wird in Zukunft ein weniger grosses Thema sein für die Zuger Polizisten. Der Kantonsrat hat heute aus Spargründen eine Kürzung der Littering-Aktionen um jährlich 300 Stunden beschlossen.

Der Zuger Kantonsrat hat sich nach Angaben von 20 Minuten entschieden: Mit 47 zu 23 Stimmen wurde heute beschlossen, dass sich die Zuger Polizei ab sofort nur noch in jährlich 900 statt bis anhin 1200 Stunden mit dem Thema Littering befasst. Dies geschehe aufgrund der Sparmassnahmen.

Eine Mehrheit des Kantonsrats hielt es am Donnerstag für vertretbar, bei den Anti-Littering-Aktionen den Rotstift anzusetzen. Auf die Sicherheit der Bevölkerung habe dies keinen negativen Einfluss. Zudem sei der Kampf gegen Littering ohnehin Aufgabe der Gemeinde.

Ursprünglich war geplant, das Sparziel mit der Schliessung von Polizeiposten zu erreichen. Der Kantonsrat habe jedoch nicht gewollt, dass die polizeiliche Präsenz heruntergefahren wird und verlangte von der Regierung einen alternativen Vorschlag.

Sicherheitsdirektor Beat Villiger (CVP) musste entsprechend eine neue Sparmassnahme ausarbeiten. Entsprechend werde der aktuelle Leistungsauftrag für die Polizei nun entsprechend angepasst.

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