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Zug hilft Startups mit fünf Millionen Franken
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Startups, die nach Ansicht der Zuger Regierung eine aussichtsreiche Zukunft haben, sollen mir fünf Millionen Franken unterstützt werden. (Bild: flickr)

Nur für zukunftsträchtige Firmen Zug hilft Startups mit fünf Millionen Franken

2 min Lesezeit 25.05.2020, 10:41 Uhr

Der Zuger Regierungsrat will zukunftsfähige Startup unterstützen, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Der Kanton bürgt deshalb für Kredite fünf Millionen Franken.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch viele Startups. Was diese jungen Unternehmen jetzt brauchen, ist Kapital. Die bisherigen Hilfsprogramme von Bund und Kanton, insbesondere das Bundesprogramm für die Covid-19-Bürgschaftskredite, haben bei den meist umsatzschwachen Startups nicht gegriffen», schreibt der Zuger Regierungsrat in einer Mitteilung.

Kanton Zug verbürgt bis fünf Millionen Franken

Der Zuger Regierungsrat hat beschlossen, am Bundesprogramm zur Unterstützung der Startups teilzunehmen und sich für fünf Millionen Franken zu verbürgen. «Eine Umfrage der Swiss Blockchain Federation im April 2020 hat gezeigt, dass mehr als zwei Drittel derjenigen Startups, die einen Covid-19-Bürgschaftskredit beantragt haben, diesen nicht erhalten haben», erklärt Finanzdirektor Heinz Tännler. Es sei deshalb klar, dass man jetzt handeln muss, da der Kanton Zug mit dem Crypto Valley über eines der weltweit grössten Ökosysteme für Blockchain-Startups verfügt.»

Das neue Bürgschaftsprogramm ist gemäss Regierungsrat grundsätzlich gleich strukturiert wie jenes der Covid-19-Bürgschaftskredite. Startups können bei einer beliebigen Bank (in der Regel bei ihrer Hausbank) einen Kredit beantragen, der unmittelbar durch eine Bürgschaftsgenossenschaft und mittelbar durch den Bund (65 Prozent) und den Kanton Zug
(35 Prozent) verbürgt ist. Die Bürgschaftsgarantie für Zuger Startups umfasst insgesamt knapp 15 Millionen Franken, wovon 5 Millionen durch den Kanton und 10 Millionen Franken durch den Bund getragen werden.

Welche Startups sind bezugsberechtigt?

Die Auswahl der Startups für dieses Programm obliegt den Kantonen. Der Regierungsrat hat sich folglich entschlossen, nur Startups zu unterstützen, die nach seiner Ansicht eine Zukunft haben. Allerdings hätten Startups grundsätzlich ein hohes Ausfallrisiko zu verzeichnen. «Im Voraus zu bestimmen, wer die Gewinner von morgen sind, ist äusserst anspruchsvoll», gibt Finanzdirektor deshalb Tännler zu bedenken.

Die Selektion der Startups erfloge daher in Zusammenarbeit mit verwaltungsexternen Experten, welche zuhanden der Finanzdirektion die Gesuche vorprüfen und die Entscheidungsgrundlagen aufbereiten. Eine Antragstellung ist ab dem 27. Mai 2020 bis zum 31. August 2020 über die Plattform des Bundes möglich.

Der Kanton Zug gehört zusammen mit Zürich, Basel-Stadt, Genf, Waadt und Bern zu den Kantonen mit den meisten Startups.

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