Zug: Hapimag bleibt trotz Corona finanziell «stabil»
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Blickt dem Sommer optimistisch entgegen: Hapimag-CEO Hassan Kadbi. (Bild: zvg / Hapimag)

«Nur» 4,7 Millionen Euro Verlust Zug: Hapimag bleibt trotz Corona finanziell «stabil»

2 min Lesezeit 30.04.2021, 12:28 Uhr

Der Zuger Anbieter von Ferienwohnungen zieht nach dem ersten Corona-Jahr Bilanz. Die fällt zwar mit einem finanziellen Minus aus, trotzdem zeigt sich das Unternehmen positiv. Vor allem im Hinblick auf die stetigen Lockerungen an diversen Feriendestinationen.

Das vergangene Corona-Jahr fasst Hapimag-CEO Hassan Kadbi an der Generalversammlung am Freitag wie folgt zusammen: «Wie andere Ferienanbieter auch, blicken wir auf ein Jahr mit grossen Herausforderungen zurück. Trotz Corona konnte Hapimag aber wichtige strategische Fortschritte erzielen, die finanzielle Stabilität gewährleisten und die Servicequalität weiter steigern.»

Der Gesamtumsatz von Hapimag sei dank der Jahresbeiträge der Aktionäre weniger stark eingebrochen als bei anderen international tätigen Reiseanbietern, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens mit Sitz in Steinhausen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Hapimag trotzdem einen Umsatzrückgang um rund 31 Prozent, was einem negativen Jahresergebnis von minus 4,7 Millionen Euro gleichkommt. Kadbi zeigt sich trotzdem zufrieden: «Wir haben dank einem gezielten Krisenmanagement und der Treue unserer Mitglieder das vergangene Jahr finanziell gut überstanden. Sie haben Urlaub gebucht, wann immer es möglich war, zudem haben sie uns viel Solidarität und Zuspruch entgegengebracht.»

Für den kommenden Sommer zeigt sich der Anbieter von Ferienwohnungen optimistisch. «Aktuell sehen die Aussichten für die Reisebranche wieder besser aus.» Fast täglich gäbe es gute News aus den Feriendestinationen, die ihre Restriktionen lockern. 16 der insgesamt 57 Hapimag-Resorts sind derzeit wieder offen: 4 Resorts in der Schweiz, 5 in Spanien, 2 in Portugal sowie in Grossbritannien und jeweils 1 Resort in Finnland, der Türkei und Amerika. «Wir gehen davon aus, dass im Sommer ein Reisen unter Auflagen möglich sein wird», so CEO Kabdi weiter.

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