Zug hält an Coronatests an Schulen fest
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Primarschüler ab der 4. Klasse sollen noch bis zum Sommer getestet werden. (Bild: Adobe Stock)

Weiterführung bis Sommer Zug hält an Coronatests an Schulen fest

1 min Lesezeit 4 Kommentare 14.04.2021, 08:19 Uhr

Die Reihentests ab der 4. Klasse der Primarstufe sollen im Kanton Zug bis zu den Sommerferien weitergeführt werden. Die Vorschriften könnten jedoch vorzeitig aufgehoben oder abgeändert werden, falls es die Entwicklung der Pandemie zulässt.

Der Zuger Regierungsrat beschloss Ende März, die Reihentests an Schulen auszuweiten und bereits ab der 4. Klasse der Primarstufe durchzuführen (zentralplus berichtete). Mithilfe der Reihentests sollte dort die angespannte Lage verbessert und die Zahl der lsolations- und Quarantänemassnahmen verringert werden.

Da die Reihentests ab der 4. Primarschulklasse erst am Anlaufen sind, fehlen zwar noch verlässliche Vergleichszahlen, Erfahrungen mit den Tests auf Sekundarschulstufe seien jedoch sehr gut, schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. Darum soll sowohl auf der Sekundarstufe als auch in den Primarschulen nach den Frühlingsferien weitergetestet werden.

Somit wird das bisherige Enddatum vom 16. April auf den 2. Juli verschoben. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, wird der Regierungsrat die Entwicklung der Pandemie während dieses Zeitraums genau verfolgen und alle oder einzelne Vorschriften vorzeitig aufheben oder abändern, sollten sie zur Erreichung des gesetzten Ziels nicht mehr notwendig sein.

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4 Kommentare
  1. Ralph, 15.04.2021, 08:06 Uhr

    Stellen sie sich doch vor der Regierungsrat macht Massentest bei alten Leuten und behauptet dann aufgrund von höheren positiven Tests, dass alte Leute Treiber der Pandemie sind. Das wär dann völlig undifferenziert.

  2. Ralph, 14.04.2021, 12:28 Uhr

    Am Anfang der Pandemie waren Kinder und Schüler angeblich keine Treiber. Die Massentests haben das nochmals bestätigt. Wie rechtfertigt der Regierungrat nun die Verlängerung der Test und deren Kosten? Ich möchte das wirklich gerne Wissen als Steuerzahler. Ich finde der Regierungsrat macht sich die Entscheidung viel zu leicht. Wäre es nicht sinnvoller bei Ausbrüchen, solche teuren Test durchzuführen, dann wäre der Anteil an falsch positiven Ergebnissen auch viel geringer.

    1. cebu, 14.04.2021, 14:09 Uhr

      Ach Ralph, echt jetzt? Kinder sind keine Treiber? Dann bitte mal vernünftig die Fallzahlen studieren, welche genau in dieser Altersklasse massiv zunehmende Ansteckungen aufweisen. Und wenn von Anfang an vernünftig auch bei Kindern getestet geworden wäre, wäre auch dieser Nonsense vonwegen keine Treiber nie aufgekommen. Aber ja, man kann auch gar nicht testen und dann in der «heilen Welt» leben, fragt sich nur wie lange!

    2. RALPH, 15.04.2021, 07:58 Uhr

      Cebu. Das war eine fair gestellte Frage. Woher kam dann die Annahme das Kinder keine Treiber der Pandemie sind? Ich weiss es nicht. Ich kritisiere den Regierungsrat, weil er seine Massnahmen nicht fundiert begründen kann. Es klingt mir alles nach hörensagen. Nur weil jetzt eine spezifische Gruppe komplett durchgetestet wurde und ein paar Fälle mehr bekannt sind, heisst das ja nicht, dass Sie ein Treiber sind. Man könnte genau so gut, einen Massentest nur bei Pendlern durchführen. Es gibt keine Kontrollgruppe. Die Frage ist, was rechtfertigt Massentests bei Kindern und nicht bei einer beliebigen anderen Gruppe. Woher kommt plötzlich die Annahme das Kinder doch Treiber der Pandemie sind? Das ist genauso willkürlich wie die Annahme, dass sie es nicht sind. Ihr Ton trägt nichts zur Diskussion bei, und Inhaltlich haben Sie meine Fragen auch nicht beantwortet. Ich weiss nicht mal warum Sie mich diffamieren, ich habe nie behauptet Kinder seien keine Treiber der Pandemie, weil man es nicht einfach nur mit den Testresultaten beweisen kann, ausser man macht es sich zu einfach.

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