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Zug: Ex-Chef von BP jetzt bei Glencore

1 min Lesezeit 08.09.2014, 10:34 Uhr

In die Umweltkatastrophe, bei welcher 2010 die Bohrplattform Deepwater die US-Küste verschmutzte, sind auch Firmen aus Zug involviert. zentral+ berichtete über das Urteil gegen Transocean aus Steinhausen. Laut dem Leserbrief von Andreas Lustenberger ist aber auch Glencore indirekt betroffen.

«Es sind jetzt gut vier Jahre her, seit im Golf von Mexiko die Ölplattform «Deepwater Horizon» explodiert ist. Mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur; die Schäden sind unermesslich. Die Schuld trägt British Petroleum BP, das nach dem neusten Urteil des zuständigen Bundesrichters «rücksichtslos» gehandelt und aus «Profitgier» bekannte Risiken bei der Förderung von Öl vernachlässigt habe.

Verantwortlich für die Umweltkatastrophe war der damalige BP-Chef Anthony Hayward. Mittlerweile präsidiert Hayward den Zuger Rohstoff-Konzern Glencore. Kann sich die Glencore, die in letzter Zeit immer wieder ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung betont, einen solchen Mann an der Spitze leisten, dem von einem amerikanischen Gericht Rücksichtslosigkeit und Profitgier attestiert wird?

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Wie steht es mit dem Image und der Reputation unseres Kantons? Ethisches Handeln in Wirtschaft und Staat beginnt an der Spitze.»

Andreas Lustenberger, Kantonsrat «Alternative – die Grünen», Baar

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