Zivilschützer helfen bei Luzerner Contact Tracing aus
  • Gesellschaft
Die Ansteckungskette soll durch die Contact Tracer geklärt werden. (Bild: Unsplash/Pascal Brändle)

Steigende Fallzahlen Zivilschützer helfen bei Luzerner Contact Tracing aus

2 min Lesezeit 13.10.2020, 16:52 Uhr

Für voraussichtlich drei bis vier Wochen sollen Luzerner Zivilschützer den Contact Tracern unter die Arme greifen. Ab nächster Woche werden sie in ihre neue Aufgabe eingeführt.

Das Contact Tracing stösst angesichts der rapide steigenden Fallzahlen in mehreren Kantonen an seine Grenzen. Im Kanton Schwyz müssen Infizierte deshalb neu selbst Kontaktpersonen über ihren positiven Test informieren. Der Kanton Zug wiederum kümmert sich neu allein um die Nachverfolgung der Infektionskette, um die Lungenliga zu entlasten, die in der Zentralschweiz den Lead beim Contact Tracing hat. Das berichtet das Regionaljournal von «SRF».

Doch auch der Kanton Luzern reagiert. Bereits ab nächster Woche sollen Zivilschützer das Contact Tracing vorübergehend unterstützen, teilt Vinzenz Graf, Stabschef KFS Kanton Luzern, gegenüber zentralplus mit. Die sechs Zivilschützer sollen voraussichtlich für drei bis vier Wochen aushelfen. Sie werden durch die Dienststelle Gesundheit (DIGE) in ihre Aufgabe eingeführt.

Kommt die allgemeine Maskenpflicht?

Noch vor einer Woche hiess es bei der Luzerner Gesundheitsdirektion, dass das Contact Tracing aktuell gewährleistet werden könne (zentralplus berichtete). Gemäss den Zahlen des Bundesamts für Gesundheit meldete der Kanton Luzern von Freitag bis Sonntag 122 Neuinfektionen – allein am Freitag waren es 62, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

Ob weitere Massnahmen – wie etwa eine allgemeine Maskenpflicht – geplant sind, wird am Freitagmittag im Rahmen einer Medienkonferenz kommuniziert, wie David Dürr, Leiter der Dienststelle Gesundheit und Sport, auf Anfrage erklärt.

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