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Zimmerberg light: Komitee hat sich aufgelöst
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Der komplette Vorstand an der GV 2019 (von links): Göran Larsson, Martin Stuber, Andreas Hürlimann, Karin Blättler, Philip C. Brunner und Philipp Federer. (Bild: zvg )

SBB haben Forderungen erfüllt Zimmerberg light: Komitee hat sich aufgelöst

2 Min 27.01.2019, 07:42 Uhr

Das Komitte Zimmerberg light ist nicht mehr. Dies wurde an der GV einstimmig beschlossen. Grund: Der langjährigen Forderung nach einem ergebnisoffenen und fairen Variantenvergleich zwischen dem Zimmerberg Basistunnel II und Zimmerberg light wurde Rechnung getragen.

«An der GV vom Mittwoch, 16. Januar, haben die anwesenden Komitee-Mitglieder einstimmig beschlossen, das Komitee Zimmerberg light aufzulösen und das Vereinsvermögen der Pro Bahn Sektion Zentralschweiz zu übertragen.» Die Mitglieder folgten damit einstimmig den Anträgen des Vorstandes. So schreibt das Komitee in einer Mitteilung.

Mehrere Mitglieder hätten angekündigt, sich in Zukunft im Rahmen von Pro Bahn für die Anliegen bezüglich der Bahnarterie Zürich-Zug-Luzern zu engagieren. Gefordert wird, dass die SBB die neu ins Spiel gebrachte Variante des Verkehrsplaners Werner Stohler ergebnisoffen prüfen.

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Hintergrund des Entscheides sei die Zielerreichung bei der langjährigen Forderung nach einem ergebnisoffenen und fairen Variantenvergleich zwischen dem Zimmerberg Basistunnel II (ZBT II) und Zimmerberg light (ZBL).

SBB hat ihre Arbeit erledigt

Wie sich der Vorstand anlässlich eines halbtägigen Workshops mit den Verantwortlichen der SBB und die Mitgliedschaft bei der Veranstaltung vom 21. November 2018 überzeugen konnten, hätten die SBB dies im Auftrag des BAVs geleistet.

«Das Resultat wird vom Komitee akzeptiert und wir können mit Genugtuung feststellen, dass im Korridorrahmenplan Zentralschweiz, in dessen Rahmen der Variantenvergleich vorgenommen wurde, die Situation à fonds und umfassend mit einer langfristigen Perspektive noch einmal aufgearbeitet wurde», so der Co-Präsident des Komitees Martin Stuber.

«Notwendigkeit des Meilibachtunnels»

Als neue Erkenntnis ergab sich daraus unter anderem die Notwendigkeit des Meilibachtunnels – also eine Umfahrung von Thalwil für den Verkehr Zürich-Sargans-Chur. Wie Stuber in seiner Begründung für die Anträge des Vorstandes ausführte, änderte der Meilibachtunnel den Kostenvergleich radikal.

Zudem wären die beim ZBL notwendigen Ausbauten in Thalwil umfangreicher, kostspieliger und schwerer realisierbar, als ursprünglich angenommen. Befriedigt habe Stuber festgestellt, dass die Kostenschätzungen des Komitees für die beiden neuen Tunnels entlang der Stammstrecke von den SBB bestätigt wurden.

Der Wink an Michel

Und schliesslich sei der Zeitvorteil bei der Realisierung des ZBL inzwischen massiv geschrumpft. Dazu Stuber: «Wenn der Zuger Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel 2009 nach der Etablierung der 400 Millionen Franken Vorfinanzierung durch den Kantonsrat voll auf Zimmerberg light gesetzt hätte, könnten wir heute vielleicht die zweite Tunnelröhre am Albis in Betrieb nehmen, mit einer dringend nötigen massiven Verbesserung der Situation auf dieser national bedeutenden Bahnarterie.»

Nun werden sich die Aktivitäten auf eine möglichst schnelle Realisierung des ZBT II und des Luzerner Durchgangsbahnhofes konzentrieren. «Nach dem Spiel ist vor dem Spiel», so Stuber.

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