Protest und Gegenprotest trifft aufeinander Rangelei an Corona-Demo vor Uni Luzern – fünf Strafanzeigen

3 min Lesezeit 28 Kommentare 20.09.2021, 08:12 Uhr

Vor der Pädagogischen Hochschule und der Universität Luzern zeigt sich am Montagmorgen das Dillemma, in der sich unsere Gesellschaft derzeit befindet. Studentinnen zeigen mit Plakataktionen, ob sie die Ausweitung der Zertifikatspflicht mittragen oder nicht. Vertreten sind beide Seiten.

An verschiedenen Bildungsinstitutionen der Schweiz sind für Montagmorgen Demonstrationen von Massnahmen-Gegnern angekündigt. Auch in Luzern protestierten rund 70 Personen gegen die Einführung der Zertifikatspflicht an den Luzerner Hochschulen. «Bildung für alle» oder «Mein Körper, meine Entscheidung» steht auf ihren Transparenten. Auf einem solchen Transparent sammelten die Demonstrantinnen Unterschriften von gleichgesinnten Studenten.

Vor der Universität lief gleichzeitig ein Gegenprotest. Rund 20 Studentinnen hielten grüne Transparente in die Luft. «Wer mit Nazis marschiert, hat nichts kapiert», ist darauf zu lesen. Und: «Diskriminierung beginnt nicht beim Zertifikat.» Auch die Polizei war vor Ort und überwachte die grundsätzlich friedlich ablaufende Demonstration.

Kurz vor Beginn der Vorlesungen um 8.15 Uhr kam es gleich vor dem Eingang der Universität zu absurden Szenen, als sich sowohl die Demonstranten wie auch die Gegendemonstranten um die besten Plätze stritten, damit die jeweiligen Transparente gut sichtbar sind. Dabei kam es zu einer kleinen Rangelei, die sich sogleich wieder beruhigte.

Um 8.30 Uhr hielten verschiedene Massnahmen-Kritiker spontane Reden. Einer Rednerin ging die ganze Angelegenheit sichtbar nahe. Sie brach während ihrer Rede, in der sie von «Diskriminierung» sprach, in Tränen aus. Auch eine Gegendemonstrantin kam zu Wort. Sie wurde von den Massnahmen-Gegnern während ihrer Rede jedoch mehrfach unterbrochen.

Anschliessend umrundete die Demonstrationsgruppe einmal das KKL, angeführt vom trychelnden «Mass-Voll»-Co-Präsidenten Nicolas A. Rimoldi. Danach kehrten die Demonstrantinnen vor die Uni zurück.

Rangelei vor Uni-Eingang

Gemäss Beobachtungen unseres Reporters kam es danach vor dem Eingang der Uni erneut zu einer kleinen Rangelei, als sich Rimoldi und einige weitere Demonstranten ohne Maske Zutritt zum Gebäude verschaffen wollte. Gegen-Demonstranten bildeten eine Menschenkette, um dies zu verhindern. Die Polizei hat die Situation jedoch sogleich beruhigen können und verhinderte, dass die Demonstranten bis ins Gebäude eindrangen. Dies bestätigte die Polizei auf Anfrage von zentralplus.

Die Polizei führte mehrere Personenkontrollen durch. Zu diesem Zweck nahm sie vereinzelte Demonstrations-Teilnehmer zur Seite. Verhaftet wurde niemand, die Polizei sprach aber mehrere Wegweisungen aus. Die Namen von Personen, die als Rädelsführer auftraten, werden an die Stadt Luzern weitergeleitet und von dieser wegen übermässigen Gebrauch von öffentlichem Grund angezeigt.

Die Polizei bestätigte zudem, dass für die Demonstration keine Bewilligung vorlag. Eine solche hätte beim Kanton oder der Universität eingereicht werden müssen, weil es sich beim Platz vor der Uni nicht um einen öffentlichen Grund der Stadt Luzern handelt. Eine Bewilligung von Seiten der Stadt sei daher nicht fällig, wie Mario Lütolf, Leiter der Dienststelle Stadtraum und Veranstaltungen, auf Anfrage mitteilte.

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28 Kommentare
  1. Lenggenhager Patrick, 20.09.2021, 19:37 Uhr

    Das Gros der Studierenden hat mit dieser Egoismusorgie nichts zu tun. Ich finde, von diesen Orgien zu berichten ist fahrlässig, weil es die Realität nicht abbildet und Extrempositionen überhöht. Insgesammt finde ich diese Überhöhung eine Form tendenziöser Berichterstattung. Von guter Berichterstattung erwarte ich, dass der Kontext geliefert wird, so dass den Lesenden eine autentische Einordnung ermöglicht wird.

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    1. Thomas Aeberhart, 20.09.2021, 20:32 Uhr

      Man kann immer darüber diskutieren, ob dieser oder jener Bericht sinnvoll ist. Ich lese eigentlich wenig zu Corona. Aber ich habe die Demo aus der Distanz gesehen und will wissen, was da los war.
      Was genau ist für Sie denn die verlangte eine «autentische Einordnung» und wie soll diese Berichterstattung gehen? Haben Sie Beispiele?

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  2. Enrico Ercolani, 20.09.2021, 15:52 Uhr

    Es ist so einfach, man lässt sich impfen und das FDP Motto mehr Freiheit, weniger Staat kehrt zurück. Mehrere Milliarden Menschen haben sich impfen lassen, Millionen von ÄrztenInnen, VirologenInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen empfehlen die Impfung. Wollen die uns wirklich krank machen oder töten? Weltweit gibt es wegen Covid Einschränkungen die wesentlich härter sind als die in der Schweiz. Nebenwirkungen der Impfung sind sehr selten. Covid-Fake News von angeblichen WissenschafterInnen sind leider immer wieder zu hören und verhindern in vielen Fällen, dass sich Leute impfen lassen. Als Egoist liess ich mich impfen, damit ich nicht krank werde, aus Solidarität liess ich es zu, damit ich andere nicht anstecke.
    Presse, Radio und Fernsehen berichten viel zu viel von den Demonstrationen gegen Covid denn, wenn es auch vereinzelt mehrere tausend Personen sind, handelt es sich um eine kleine Minderheit. Impfen kann unangenehm sein, Ersticken ist schlimmer!

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  3. Müller, 20.09.2021, 15:48 Uhr

    Sagt mal gots noch, was erlauben sich die Damen, Herren Rektoren der Uni, für so etwas gibt es doch gar kein Gesetz.
    Ich bin geimpft, kann immer noch nicht in Läden, ÖV, ohne Maske, ist das in Ordnung? Für was bin ich geimpft, dass ich diesen Impfgegnern ihr Gejammer anhören muss, jeder sollte zur Strafe eine Woche auf der Intensiv-Station mitarbeiten. Das Mass ist voll.

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  4. Anaid, 20.09.2021, 15:12 Uhr

    Ich bin weder rechts noch links, bin weder Impfgegnerin, noch besonders dafür! Ich finde es nicht gut, das man in diese Frage zu einer politischen macht Es gibt genügend andere Bereiche, worüber man streiten könnte, ob sie die Freiheit einschränken oder nicht,! Was hier jedoch abgeht hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Gesundheit zu tun!Es geht um: Geimpft=vernünftig und verantwortlich ! UNGEIMPFTE=egoistisch, unverantwortlich! ! Der eigene Körper wird quasi „geopfert“, zum Allgemeinwohl, denn weder sind die Folgen einer Impfung wirklich erforscht, noch weiss man allgemein zu wenig darüber, nicht weil die Fachpersonen zu ungebildet wären, sondern weil die Zeit zu kurz war, um diese Impfungen zu beurteilen! Wir sind alle in einer Versuchsphase, wo man noch forscht! Und weil man nicht alles glauben mag, und weil mir das alles wie eine Histerie vorkommt, bin ich sehr skeptisch und habe Angst, mich impfen zu lassen! Tja, auch bleibt mir keine Zeit zum Testen! Hätte es Samstag, 22 Uhr tun sollen, damit ich bis heute Abend noch ins Orchester könnte! Ich bin eigentlich bis heute 16 Uhr laut Zertifikat gesund negativ!😔, aber muss auf meine beruflichen Aktivitäten verzichten wegen diesem ohnehin zweifelhaften Stück Gesundheitsbeweis!

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  5. Galileo, 20.09.2021, 14:15 Uhr

    “Bildung für alle”, aber hauptsache nicht für die Risikopersonen und Immunsupprimierten (sowie dessen Mitbewohner usw.).

    Im übrigen, die Impfung ist gratis, sicher, und frei erhältlich (d.h. auch für alle die sich bilden möchten).

    Da Covid auch bei vielen die Hirnfunktion beeinträchtigen kann, ist die Ablehnung der Impfung wirklich hirntot.

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  6. Philipp Enz, 20.09.2021, 13:41 Uhr

    Verstehe nicht, warum die Uni Luzern nicht weiter parallel Online-Vorlesungen anbietet. Dann wäre auch die Zertifikatspflicht für Anwesende kein Problem.

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  7. Setzen, sechs!, 20.09.2021, 10:51 Uhr

    Liebe Antifa. Warum könnt ihr nicht einfach respektieren, dass andere Meinungen ebenfalls im öffentlichen Raum angetroffen werden und Platz haben MÜSSEN; gesetzlich verbrieft. Alles, was von eurer Meinung abweicht, immer als nationalsozialistisch darzustellen ist wahnhaft und entspricht natürlich nicht der Wirklichkeit – auch wenn ihr es subjektiv vielleicht so wahrnehmt. Damit kann man die Deutungshoheit nicht gewinnen. Unmöglich.

    Ihr wurdet am vergangen Samstag bezüglich eurer Dämonstration für «Freiräume» auch nicht behelligt. Obwohl ich euer Verhalten auch als asozial und unmöglich taxiere, käme mir es nicht in den Sinn, euch dabei stören zu wollen. Was geht nur in euren Oberstübchen vor? Ihr werdet die Öffentlichkeit nicht zu Linksextremismus umerziehen können.

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    1. Peter, 20.09.2021, 11:53 Uhr

      …ja, aber der Unterschied ist, dass die «linken» sich an die Spielregeln halten, jeweils eine Bewilligung einholen und somit auch Verantwortung für ihr handeln übernehmen.

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      1. hegard, 20.09.2021, 16:28 Uhr

        Alles lesen wäre förderlich.

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    2. Roger Levy, 20.09.2021, 12:38 Uhr

      Sie spielen sich hier mit großen Worten auf. Allerdings muss ich mich fragen, nach dem Genuss ihrer Zeilen, ob sie überhaupt wissen was, bzw. wer die Antifa ist.

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    3. Marx & Moritz, 20.09.2021, 13:03 Uhr

      Ach ja, so z.B. holen sich die Extinction rebellion-Aktivisten jedes mal zielsicher eine Bewilligung!

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  8. Mungo Park, 20.09.2021, 10:10 Uhr

    My body my choice.

    Das schreiben doch die Kulturmarxisten sonst immer auf ihre Transparente!
    Achso, diesmal ist wieder alles ganz anders! Selbstverständlich.

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    1. Kasimir Pfyffer, 20.09.2021, 12:01 Uhr

      «My body, my choice» hat nichts mit ihren angeblichen «Kulturmarxisten» zu tun, sondern ist ein stehender Begriff aus der Abtreibungsdebatte. Eine gute Erklärung dazu gibt es z. B. in der englischen Wikipedia («My body, my choice is a feminist slogan used in several countries, most often surrounding issues of bodily autonomy and abortion.»). Es ist eine besondere Pointe, dass dieser zutiefst feministische Slogan nun von den Pandemieverlängerern zur Rechtfertigung ihres Täubelens benutzt wird. Aber egal, Kontext interessiert bei den Youtube-Akademikern und Telegram-Virologen nicht. Es muss ja nur irgendwie gut klingen, nicht wahr?

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      1. hegard, 20.09.2021, 16:44 Uhr

        Grotewohl lässt grüssen

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  9. Kasimir Pfyffer, 20.09.2021, 10:07 Uhr

    «Mein Körper, meine Entscheidung» – Ja, das stimmt. Dann aber bitte sofortigstens zum Testen gehen, das Zertifikat holen und nicht täubelen und heulen. Die Regeln sind für alle klar. Und wenn wenn jemand keine einfachen Sätze kapiert, machen wir halt eine Zeichnung.

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    1. hegard, 20.09.2021, 16:45 Uhr

      Dann aber alle testen gehen

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  10. David L, 20.09.2021, 10:03 Uhr

    Tragisch, dass Rimoldi selbst an einer Institution an der höhere Bildung vermittelt wird noch ein paar Mitläufer findet.
    Ob die wohl wissen, dass Rimoldis völlig fehlgeleitestes Verständnis von Freiheit explizit auch die Freiheit, andere zu töten beinhaltet?
    So hat er es jedenfalls in einem Video verlauten lassen, in dem er beschied «Jeder hat das Recht jeden anderen anzustecken» und auf Rückfrage des Interviewpartners, ob dies auch für «AIDS» oder ein hypothetisches Virus mit «90% Todesrate» gilt, bejaht. (Zu sehen im Video «Pro-Covid Aktivisten: MASS-VOLL» von Sputim auf YouTube ab Minute 4:42)

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    1. Dunning-Kruger, 20.09.2021, 10:12 Uhr

      «….Die Freiheit andere zu töten.»
      Also, diese Behauptung ist ein starkes Stück.
      Wieder versagt die Nettiquette von Zentralplus komplett, solange die Kommentare nur aus der politisch richtigen Ecke kommen. Bedenklich. Es berichtet wieder Zentralplus Moskau.

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      1. Redaktion Christian Hug, 20.09.2021, 11:00 Uhr

        Ihre weiteren Wertungen haben wir gestrichen. Zur Sache: Tatsächlich wurden diese Aussagen im genannten Video gemacht, wir haben dies überprüft. Einen Zusammenhang mit der unterstellten «politischen Ecke» und Moskau können wir hier nicht sehen.

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      2. David L, 20.09.2021, 13:24 Uhr

        @Dunning-Kruger
        Die Existenz dieser so verstandenen «Freiheit» behaupte nicht ich, sondern Rimoldi. (Im Gegenteil: Ich lehne dieses Verständnis von Freiheit vehement ab.)
        Ich behaupte lediglich, dass er dies gesagt hat. Und die Quelle in der man das mit eigenen Ohren nachhören kann, habe ich ja gleich mitgeliefert.
        (Normalerweise würde ich hier keine Quellen angeben, aber mir war klar, dass diese Aussage derart extrem ist, dass sie selbst bei vielen Rimoldi-Anhängern wahrscheinlich nicht anschlussfähig ist und dass man daher einfach leugnen wird, dass er das gesagt hat.)

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    2. Kasimir Pfyffer, 20.09.2021, 10:14 Uhr

      Die Medien schenken diesen Wirrköpfen viel zu viel Aufmerksamkeit. An der PH werden sich 95 von 100 Studis an die Vorgaben halten, aber berichtet wird über die 5 Querschläger, weil das Klicks gibt. So werden auch kleine Würstchen zu «kritischen Stimmen» und dürfen ihren Seich ungefiltert in die Mikrofone plärren.

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    3. Gabbo, 20.09.2021, 11:18 Uhr

      Warum empört ihr euch so über diesen Ausspruch?
      Die Kommunisten in aller Welt haben sich in der Vergangenheit eben dieses Recht
      millionenfach ebenfalls herausgenommen und auf diese Weise, das Recht, jemanden zu töten (aus niederen und politischen Beweggründen) – um der Utopie willen – viel, viel Leid über die Menschheit gebracht!

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  11. Raquel Kuhn, 20.09.2021, 08:28 Uhr

    Die Nazikeule muss wieder mal herhalten. Sehr kreativ. Dafür beherrschen diese zukünftigen Lehrerinnen die Kommaregeln nicht.

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    1. Melchior Hoffmann, 20.09.2021, 09:33 Uhr

      Eine «Nazikeule» wäre es, wenn es nicht wahr wäre. Wenn schon, so schwingen Sie hier die Nazikeule-Keule, mit der Sie den Vorwurf einfach abschmettern können, ganz ohne zur Aussage Stellung beziehen zu müssen.

      Es ist eine Tatsache, dass an diesen Demonstrationen sehr regelmässig, falls nicht immer, Leute mit rechtsextremer Gesinnung mitmarschieren. Wir haben Augen Frau Kuhn, es ist leicht erkennbar. Es ist wirklich erschreckend, dass die anderen Demonstrierenden damit offenbar überhaupt kein Problem haben. Jeder anständige Mensch würde sich schämen und merken, dass er auf Distanz gehen muss, zumindest einen anderen Weg finden muss, seine Kritik zu äussern. Wer aber einfach weiter mitmarschiert und ob der Nazi-Präsenz nur desinteressiert die Schultern zuckt… Entschuldigung, aber wie soll man da allfällig berechtigte Anliegen überhaupt noch ernst nehmen können? Einer, der einen derart kaputten moralischen Kompass hat, der (oder die) sollte zuerst mal mit der eigenen, ganz persönlichen Baustelle beschäftigt sein, bevor er (oder sie) der Gesellschaft sagen will, was sie anders zu machen hat.

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      1. vaccine, 20.09.2021, 10:11 Uhr

        Dass Menschen die mit rechtem Gedankengut sympatieren bei dieser Demo dabei sind, kann man auf den Bilder ja unschwer erkennen.
        Dass sich zukünftige LehrerInnen welche auf eine Anstellung im Staatsdienst aspirieren mit solchen Leuten ablichten lassen, finde ich bedenklich.
        Der Zweck heiligt die braunen Mittel.

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    2. ÖffÖff, 20.09.2021, 10:04 Uhr

      ..und bei der Antifa und Resolut Leute mit linksextremistischer Gesinnung und hoher Gewaltbereitschaft.
      Wer mit Kommunistenschlächtern marschiert, hat ebenfalls nichts kapiert.

      Wenn weiter mit dieser Kadenz Öl ins Feuer gegossen wird, wird wohl bald das Terrain der Harmlosigkeit verlassen werden. Und daran hat niemand, aber auch wirklich niemand ein Interesse.
      Darum: Mässigung auf beiden Seiten!

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    3. Die Viererbande, 20.09.2021, 10:26 Uhr

      Also mit den Maoisten mitzumarschieren erachte ich jetzt persönlich als nicht weniger problematisch.

      Es ist nur logisch, dass die Linksmilitanten- und Onkel diese aktuelle Kulturrevolution und das neue Menschenselbstverständnis (der neue Sozialistenmensch) unterstützen und pushen!
      Alleine schon diese Tatsache, sollte breite Bevölkerungsschichten aufrütteln. Aber leider können die 1 + 1 offenbar nicht zusammenzählen.

      Ein Gros der Gesellschaft erkennt leider dieses Vorgehen behind the scene nicht. Das ist schon beim Gendermainstreaming, cancelculture, PC usw. so.

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