Clubs in Luzern und Zug atmen auf
  • News
Clubs wie die «Schüür» sind doch nicht Schuld an den hohen Corona-Zahlen. (Bild: Facebook-Seite Konzerthaus Schüür)

Nach falschen BAG-Zahlen Clubs in Luzern und Zug atmen auf

1 min Lesezeit 04.08.2020, 07:24 Uhr

Das BAG gab am Wochenende bekannt, dass sich die meisten Menschen in der Schweiz im familiären Umfeld mit dem Virus ansteckten – und nicht etwa in Clubs oder Bars. Die Clubszene zeigt sich erleichtert.

Für Marco Liembd, Geschäftsleiter der »Schüür» in Luzern, ist diese Wendung eine Erleichterung. Nun hofft er, dass die Medien und die Politik diese neuen, tieferen Zahlen für eine neue Lagebeurteilung nutzen, wie er Pilatus Today gegenüber erklärte. Schuldzuweisungen spricht er jedoch keine aus: «Fehler passieren. Ich hoffe, dass jetzt jeder realisiert: Der Virus kann überall verbreitet werden und nicht nur in den Clubs», sagte er weiter.

Auch in Zug wird aufgeatmet. Eila Bredhöft, Geschäftsleiterin der «Galvanik» in Zug, gegenüber Pilatus Today: «Wir sind froh, nicht für zwei Drittel der Ansteckungen verantwortlich zu sein, sondern für lediglich knapp zwei Prozent».

Trotz der Korrektur des BAG hält Zug jedoch an den strikten Massnahmen fest, weil es gemäss Kantonsarzt Ruedi Hauri nachweislich zu Infektionen in Clubs und Bars gekommen sei (zentralplus berichtete).

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare

Abonniere den Newsletter

Und erhalte unsere Post ganz nach Deinen Bedürfnissen und Wünschen: Täglich oder wöchentlich.