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zentral+ kürt den Super-Hasen
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Mit 15 Punkten auf den 1. Platz geschafft hat es der Confiseur-Hase der Luzerner Bäckerei Sutter. (Bild: azi )

Osterhasen-Vielfalt in Luzern und Zug zentral+ kürt den Super-Hasen

5 min Lesezeit 28.03.2015, 05:00 Uhr

Es war ein Ohr-an-Ohr-Rennen, doch am Ende kann es nur einen «Super-Hasen» geben. Die zentral+-Redaktion hat ihn gefunden und präsentiert die Top 5 der besten Osterhasen aus Luzern und Zug. Auf die fünf Plätze schafften es jedoch mehr kreative Confiseure als gedacht.

Das Geschäft mit den Schoggi-Hasen läuft dieses Jahr aufgrund des schönen Wetters erst an, wie Willi Suter, Inhaber der Bäckerei Suter’s Meile, sagt. Trotzdem stehen sie in den Läden bereit: Die unterschiedlichsten Osterhasen-Kreationen. Ob ausgefallen oder traditionell − sie alle haben etwas an sich, das dazu einlädt, ihnen die Ohren abzubrechen und reinzubeissen.

Doch welcher ist zumindest optisch betrachtet der beste Hase aus den Regionen Luzern und Zug? zentral+ hat ihn gesucht − und schliesslich auch gefunden. Aufgefordert, uns ihren schönsten Hasen zu zeigen, wurden Bäckereien, Confiserien und Chocolatiers. Einziges Kriterium: Die Osterhasen müssen im eigenen Unternehmen in Handarbeit hergestellt werden.

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Zehn davon haben es auf unsere Liste der Nominierten geschafft, doch nur einer wurde schliesslich von der zentral+-Redaktion zum «Super-Hasen» ernannt. Hier die Top 5 der besten Osterhasen.

Platz 1: Der Abstrakte

«Ich mag diesen Hasen besonders, weil er einfach anders ist», sagt Valentina Rexhepi von der Bäckerei Sutter an der Hirschmattstrasse und schickte damit den abstrakt anmutenden Confiseur-Hasen ins Rennen um unseren Titel. Damit hatte sie den richtigen Riecher, denn der Hase vermochte auch die zentral+-Redaktion zu überzeugen. «Der sieht irgendwie naiv aus», lacht Christian Hug, Geschäftsführer von zentral+. «Aber er ist echt originell.»

Das finden auch die anderen Redaktionsmitglieder. «Der ist einfach professionell gemacht», findet beispielweise Redaktor Alain Brunner. Der Confiseur-Hase (ca. 160 Gramm/26 Franken) von Sutter hat es also nicht umsonst mit 15 Punkten auf den 1. Platz geschafft und ist somit zu unserem «Super-Hasen» ernannt worden.

Platz 2: Der Verruchte

Lediglich aufgrund eines Punktes ist der «Fifty Shades of Easter»-Hase am Siegerpodest vorbeigerast. «Es ist nicht gerade ein Hase, den ich meinem Göttibuben schenken würde», meint Redaktor Sandro Portmann zum Hasen von der Confiserie Bachmann. Das ändert jedoch nichts daran, dass der etwas verruchte Hase zu den Bestsellern der Saison gehört. «Wir haben 500 Exemplare davon hergestellt», sagt Matthias Bachmann. Wer also noch einen davon ergattern will, sollte sich beeilen.

Die Schoggi-Hasen-Produktion hat bei Bachmann erst im Februar begonnen. «Deshalb können wir sehr kurzfristig auf die neusten Trends reagieren» erklärt Bachmann. Da die Hasen nur über eine kurze Zeit angeboten würden, habe man die Möglichkeit, «sich an den Grenzen des Legalen zu bewegen», meint er weiter. «Als Jahresartikel könnte man so etwas nicht ohne rechtliche Probleme machen.» Die Ideen für die verschiedenen Hasen von Bachmann stammen von den Mitarbeitenden. «Wir machen jedes Jahr eine interne Umfrage.» So seien über 100 Ideen zusammengekommen.

Diese kommen besonders beim Leiter der Luzerner Redaktion von zentral+ gut an. «Die Hasen von Bachmann sind originell, frech und mutig», sagt Luca Wolf. «Sie brechen mit dem Klischee des braven Osterhasen.» Der «Fifty Shades of Easter»-Hase (ca. 200 Gramm/21.80 Franken) regt seinen Appetit besonders an. Er würde gar bei den Brüsten anstatt bei den Ohren mit Essen beginnen. «Ich hoffe, das sind Pralinés», lacht Wolf. 

 

Platz 3: Der Hase im Topf

«Cornflakes mit Schoggi», strahlt Redaktor Sandro Portmann beim Anblick des Hasen von Suter’s Meile. «Das weckt Kindheitserinnerungen.» Der 200-Gramm-Hase kommt im Blumentopf daher und hat dieses neckische «Komm-iss-mich»-Lächeln im Gesicht. «Das ist mal etwas anderes», sagt Portmann über seinen Favoriten. «Noch besser wäre es jedoch, wenn man den Topf auch noch essen könnte.» Doch auch ohne essbaren Topf hat es dieser Hase mit 10 Punkten von unserer Redaktion auf den 3. Platz geschafft.

«Wir wollten mal etwas anderes machen», sagt Willi Suter, Inhaber der Bäckerei Suter’s Meile. «Deshalb lassen wir unseren Confiseuren auch freie Hand, um etwas Neues zu kreieren.» Ab dem 30. März kann man der Schöpferin des Topf-Hasen, Manuela Schelbert, beim Meile-Beck an der Kasimir-Pfyffer-Strasse übrigens direkt vor Ort bei der Arbeit über den Rücken schauen.

Platz 4: Der Zuger Kirschtorten-Hase

2015 feiert die Zuger Kirschtorte ihr 100-jähriges Jubiläum. Grund genug für die Bäckerei Hotz Rust den Kirschtorten-Hasen «Gianni» (ca. 200 Gramm/19 Franken) ins Rennen zu schicken. Ganz gereicht hat es leider trotzdem nicht. Aber immerhin: Ein wohl verdienter 4. Platz in unserer Top 5 lag drin.

Kein Wunder hat dieser Hase von der Bäckerei Hotz Rust sofort das Herz der Zuger Redaktion von zentral+ erobert. «Da steckt schon etwas Lokalpatriotismus dahinter», lacht Redaktorin Valeria Wieser aus Baar. Schliesslich verbinde der Zuger Vertreter unter den Nominierten beides: Schoggi- und Kirschtortengenuss. Gerade deshalb sei der Zuger-Kirschtorten-Hase auch nicht für Kinder geeignet, erklärt Evelyn Rust von der Bäckerei Rust Hotz in Zug. «Die Besonderheit an Gianni ist, dass er in seinem Törtli tatsächlich ein mit Kirsch getränktes Bisquit versteckt.» 

Platz 5: Das Schwergewicht und der Nostalgie-Hase

Mit jeweils sechs Punkten müssen sich zwei Schoggi-Hasen den 5. Rang teilen: Zum einen der Nostalgie-Hase der Bäckerei-Konditorei Kurmann an der Luzerner Bahnhofstrasse und der 75 Kilogramm schwere XXL-Hase von Chocolat Schönenberger in Reussbühl. Wer sich einen Schoggi-Vorrat für das ganze Jahr anlegen will, kann sich den 1.70 Meter Hasen für rund 2’000 Franken nach Hause liefern lassen.

«Dieses Jahr haben wir bereits sechs davon verkauft», sagt Philippe Scherer von Chocolat Schönenberger. «Alle anderen können den ‹Apparaten› noch bis zum 4. April im Fabrikladen an der Täschmattstrasse besichtigen.» Nach Ostern wird der Riesenhase mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht gegessen, sondern eingeschmolzen und auf Weihnachten zu einem neuen Schaustück verarbeitet.

Trotz seiner im Vergleich «mageren» rund 460 Gramm konnte der Nostalgie-Hase der Bäckerei-Konditorei Kurmann mit dem Schwergewicht von Schönenberger mithalten. «Er wird in einer alten Form gemacht, die heute nicht mehr hergestellt wird», erklärt Margrit Kurmann. «Seit 38 Jahren − solange es unsere Beck gibt − bieten wir diesen Osterhasen bereits an.»

Was sich bereits so lange bewährt hat, kommt auch heute noch gut an. Für David von Moos von der zentral+-Redaktion hätte dieser Hase gar den Titel «Super-Hase» verdient. «Mein Grossvater war Bäcker-Konditormeister und arbeitete auch mit diesen klassischen Formen», begründet er seine Vorliebe für den Schoggi-Hasen von Kurmann für 39.50 Franken.

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