Zahl der Hospitalisierungen in Zug steigt
  • Gesellschaft
Die Fallzahlen nehmen zwar zu, ausgelastet ist das Zuger Kantonsspital aber noch nicht. (Bild: zvg)

Patienten sind über 50 Jahre alt Zahl der Hospitalisierungen in Zug steigt

2 min Lesezeit 6 Kommentare 14.10.2020, 14:53 Uhr

Die Zahl der Neuansteckungen steigt schweizweit rasant an. Auch die Hospitalisierungen nehmen zu. In Zug sind derzeit neun Personen in Spitalpflege, eine davon liegt auf der Intensivstation.

Der Aufwärtstrend reisst nicht ab: Jeden Tag meldet das Bundesamt für Gesundheit eine höhere Zahl von Neuansteckungen. Auch im Kanton Zug sind sie deutlich gestiegen, weshalb die Regierung sich für eine Maskenpflicht in Läden und Gastrobetrieben entschieden hat (zentralplus berichtete).

Dass die Coronafälle stark zunehmen, wirkt sich mittlerweile auch auf die Spitäler aus. Auf Anfrage von zentralplus erklärt Sonja Metzger, Sprecherin des Zuger Kantonsspitals, dass die Zahl der Hospitalisierungen zunehme. «Aktuell sind wegen Covid-19 insgesamt neun Personen im Zuger Kantonsspital hospitalisiert.» Eine davon befinde sich auf der Intensivstation. Die Betroffenen seien alle älter als 50 Jahre, die meisten hätten mehr als eine chronische Vorerkrankung.

Zum Vergleich: Anfang April verzeichnete der Kanton Zug bei den Hospitalisationen Höchstwerte von bis zu 15 Personen, also sechs Personen mehr als derzeit.

Während der ersten Welle mussten bis zu neun Personen beatmet werden

Überlastet ist das Kantonsspital aber noch nicht. «Das Zuger Kantonsspital arbeitet derzeit im Normalbetrieb», so Metzger. Sollte sich das ändern, hat das Spital bereits im März mit der Andreasklinik Cham Zug einen Phasenplan entwickelt, den man im Juli dank der bisherigen Erfahrungen überarbeitet habe.

Ab wann das Limit erreicht ist, kann Metzger nicht quantifizieren. Dies hänge von mehreren Faktoren ab. «Insbesondere die Verfügbarkeit von Medikamenten, Material, Geräten und Personal sowie die Kapazitäten der Spitäler in den umliegenden Regionen haben darauf einen wesentlichen Einfluss.»

Gerade bei den Intensivpatienten ist die Höchstzahl der ersten Welle noch nicht erreicht. Im Zuger Kantonsspital lagen damals bis zu neun Personen gleichzeitig, die künstlich beatmet werden mussten (zentralplus berichtete).

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6 Kommentare
  1. mebinger, 15.10.2020, 20:16 Uhr

    Hilfe, wir sterben aus, hört doch mit dieser Hysterie auf, wir sind in der Grippesaison

  2. Rumpelstilz, 14.10.2020, 22:50 Uhr

    Homeoffice wäre schon lange wieder überfällig wo es möglich ist!!!!!!!!

  3. Guellemaetteli, 14.10.2020, 15:38 Uhr

    Es scheint dass die Maskenpflicht zu einer Erhöhung der Covid-19 Fälle führt. Muss das tragen von Masken im öffentlichen Raum bald verboten werden?

    1. Massnahmen gegen Corona, 14.10.2020, 16:03 Uhr

      Ist das Ihr ernst? Es sterben immer noch Leute an dieser Krankheit! Müssen Sie es ins Lächerliche ziehen, dass man Massnahmen gegen die Ausbreitung beschliesst?

    2. Remo Genzoli, 14.10.2020, 16:51 Uhr

      woher haben sie diesen blödsinn?

    3. Guellemaetteli, 14.10.2020, 17:40 Uhr

      Verfolgen sie einfach nur die Zahlen als „Fakten“. Steigen die Zahlen mit der Maskenpflicht weiter an ist es nichts als legitim diese Massnahme in Zweifel zu ziehen. (Punkt!)

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