Jagdpächter filmt Wolf im Hergiswald-Gebiet
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Ein Wolf sorgt im Kanton Luzern für Aufsehen. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Raubtier beobachtet Jagdpächter filmt Wolf im Hergiswald-Gebiet

1 min Lesezeit 4 Kommentare 24.11.2020, 18:43 Uhr

Im Pilatusgebiet streift zurzeit ein Wolf durch die Wälder. In Hergiswil, Kriens und auch im Entlebuch wurde das Tier gesichtet – und auf Video festgehalten.

Ein Wolf sorgt in der Zentralschweiz für Gesprächstoff. Letztes Wochenende wurde das Tier im Gebiet rund um den Pilatus beobachtet, im Entlebuch riss es gar ein Schaf (zentralplus berichtete).

Der Wolf sei im Gebiet Hergiswald von einem Jagdpächter gesehen worden, schreibt die «Luzerner Zeitung» nun. Der Mann war auf der Jagd und bemerkt in der Ferne ein Tier. Zuerst habe er an einen Fuchs gedacht. Doch weil das Tier zu gross war, tippte er auf einen Hund oder sogar einen Wolf. «Da es nichts Jagdbares war, legte ich die Waffe beiseite und zückte das Handy, um zu filmen», sagt der Jagdpächter im Gespräch mit der LZ.

Gemäss dem Mann gab es keinen Grund, Angst zu haben. Nachdem das Tier ihn erblickt habe, sei es sofort geflüchtet, beschreibt er das natürliche Verhalten des Wolfes.

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4 Kommentare
  1. Joseph de Mol, 25.11.2020, 15:22 Uhr

    Solange es nicht der Wolf im Schafspelz ist, kommt er nicht ungelegen!

  2. Rudolf, 25.11.2020, 05:05 Uhr

    «Raubtier beobachtet»

    Mit dieser pejorativen Bezeichnung wird der Wolf – ein jagdberechtigter Jäger, wie der Mensch – kriminalisiert. Man sagt auch nicht «Raubmensch».

  3. Andrea Stahl, 24.11.2020, 23:17 Uhr

    Nein! Der Wolf riss ein Schaf. Sowas, ich bin schockiert. Ich habe kürzlich sogar von einer Katze gehört, die eine Maus jagte und von einem Fisch, der sich einen Wurm einverleibte. Man stelle sich nur vor. Tiere sollte man umgehend alle schiessen, damit sich sowas nicht wiederholen kann.

  4. Markus Britschgi, 24.11.2020, 22:45 Uhr

    … «er riss sogar ein Schaf» — Ja logisch der Wolf muss wie alle Lebewesen auf der weiten Welt etwas (fr)essen…. Wäre gut ETWAS über die getroffenen Herden-Schutz-Massnahmen zu erfahren und
    meines Wissen zahlt der Kanton / Bund ja den Schaden.

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