200 Schlafplätze lagen auf Eis

Verkehrshaus: Regierung lehnt Beschwerde gegen Jugi ab

Verkehrshaus Luzern: Der Verwandlung des alten Büroturms in eine Jugendherberge steht nichts mehr im Weg. (Bild: zvg)

Mit der Abweisung einer Verwaltungsbeschwerde räumt die Luzerner Regierung dem Bauprojekt auf dem Verkehrshaus-Areal letzte Steine aus dem Weg.

Bereits 2017 war den Verantwortlichen des Verkehrshauses Luzern klar, dass im alten Bürogebäude eine Jugendherberge entstehen soll (zentralplus berichtete). Seither wurden dem geplanten Projekt ab und an Hürden in den Weg gestellt, weswegen es bisher noch nicht verwirklicht werden konnte. Zuletzt sorgten die Bau- und Zonenplanung der Stadt Luzern sowie eine Einsprache für Sorgen (zentralplus berichtete).

Das ist auf dem Verkehrshaus-Areal geplant

Als Ergänzung zum Museumsbetrieb möchte der Verein Verkehrshaus der Schweiz auf dem Areal einen Beherbergungsbetrieb mit rund 200 Betten realisieren. Die Räumlichkeiten dafür liessen sich im Büroturm finden. Dieser soll im Rahmen des Projekts komplett renoviert werden. Vermietet würde an die Jugendherberge Luzern.

Zusätzlich sollen die beiden Hallen mit Schienenfahrzeugen abgerissen und durch einen Neubau ersetzen werden.

Der Grosse Stadtrat beschloss am 4. Mai 2023 eine Sonderzone für das Verkehrshaus-Areal zu erlassen. Diese stünde im Einklang mit dem geplanten Bauprojekt des Verkehrshauses. Die Pläne für die 200 Schlafplätze mussten aber aufgrund einer Verwaltungsbeschwerde vorerst aufs Eis gelegt werden.

Die Beschwerde sei jetzt durch die Stadtluzerner Regierung abgewiesen worden, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons. Die Regierung beurteile die Umzonung als recht- und zweckmässig und genehmige diese somit.

Verwendete Quellen
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